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Ryanair im Aufwind Billigflieger hebt Gewinnprognose an

Ryanair blickt nach höheren Buchungszahlen für das Winterhalbjahr zuversichtlicher in die Zukunft als bisher. Im Frühjahr sollen die Ticketpreise um bis zu zehn Prozent sinken.

Die berühmten Sprüche des Ryanair-Chefs
"Jeder Idiot, der irgendwo rausgeschmissen wird, taucht wieder als Berater auf. Ich habe bislang noch jeden erschossen, der in mein Büro gekommen ist." Quelle: REUTERS
"Das Problem mit den Fluglinien-Managern ist doch, dass sie kein Rückgrat haben und sich an ihre Erzfeinde in der Umweltbewegung ranwanzen, statt sie Lügner zu nennen, wie sie es verdienen." Quelle: REUTERS
"Unsere Umsatzrendite von 25 Prozent ist nicht gut, sondern obszön in dieser Branche. Verglichen mit dem Rest sind wir keine Fluglinie, sondern Drogenhändler." Quelle: REUTERS
„Wenn ich abtrete wird sicher unser Marketing-Etat wachsen, weil wir ohne meine Sprüche weniger Aufmerksamkeit bekommen - aber das sparen wir dann an Gerichtskosten, weil uns dann weniger Leute wegen meiner Sprüche verklagen.“ Quelle: REUTERS
„Heute müssen Unternehmen-Chefs sagen, Unsere Beschäftigten sind unser wichtigstes Asset. Was ein Schwachsinn. Die Beschäftigten sind unser größter Kostenblock und viele sind so faul, dass wir sie ständig in den Hintern treten müssen. Das denkt eigentlich jeder Chef, aber keiner will es zugeben.“ Quelle: dpa
„40 Euro wenn wie eine Bordkarte neu ausdrucken, weil jemand sein vergessen oder verloren hat sind nicht zu viel. Eigentlich müssten wir für so viel Blödheit mindestens 60 Euro verlangen.“ Quelle: dpa
"Umweltschützer ärgern wir wo immer wir können. Eigentlich müsste man die erschießen, denn sie wollen fliegen so teuer machen, dass es wieder ein Privileg für die Reichen wird." Quelle: dpa

Der irische Billigflieger peilt für das im März 2015 zu Ende gehende Geschäftsjahr einen Nachsteuergewinn von 750 bis 770 Millionen Euro an, wie Ryanair am Montag mitteilte. Bisher war das Unternehmen von 620 bis 650 Millionen Euro ausgegangen. Grund für den Optimismus sei eine hohe Nachfrage im Winterhalbjahr: In den sechs Monaten bis März würden 2,2 Millionen Passagiere mehr mit Ryanair fliegen als bisher erwartet. Ryanair hatte zuletzt eine Initiative für mehr Kundenfreundlichkeit gestartet und neue Dienste angeboten.

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Das Unternehmen kündigte an, seine Ticketpreise im Frühling um bis zu zehn Prozent zu senken. So wollen die Iren ihre Position im europäischen Kurzstreckenverkehr ausbauen. Damit greifen sie verstärkt die Traditionsfluglinien Lufthansa und Air France KLM an. Unter dem Druck wachsender Konkurrenz und kostspieliger Arbeitskämpfe hatten beide Gesellschaften in den vergangenen Tagen ihre Gewinnprognosen gesenkt.

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