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Schweizer Logistikkonzern Keine feindliche Übernahme, bitte - Panalpina will auf eigenen Füßen stehen

Panalpina ist gegen eine Übernahme durch die Konkurrenz: Die Schweizer Logistikfirma ist aber zu Gesprächen bereit - zum Beispiel mit Kühne+Nagel.

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Cevian ist der zweitgrößte Aktionär bei Panalpina. Quelle: Reuters

Zürich Die Schweizer Logistikfirma Panalpina hat sich gegen eine Übernahme durch einen Konkurrenten ausgesprochen. Panalpina wolle eigenständig bleiben, sagte ein Sprecher am Sonntag. Das Unternehmen wolle seine eigenen Akquisitionen tätigen. Es gebe derzeit eine Reihe von interessanten Gelegenheiten für Zukäufe am Markt.

Konkurrent Kühne+Nagel hatte zuvor Übernahme-Gespräche Panalpina nicht ausgeschlossen. Kühne+Nagel sei „bereit, auch bei größeren Akquisitionen aktiv zu werden, wenn sich bestimmte Konstellationen ergeben“, sagte Konzernchef Detlef Trefzger in einem Interview der Zeitung „Finanz und Wirtschaft“ (Samstagausgabe).

Anfang der Woche hatte der Panalpina-Hauptaktionär, die Ernst-Göhner-Stiftung erklärt, dass er die Wahl eines unabhängigen Verwaltungsrats-Präsidenten unterstütze. Marktbeobachteter werteten dies als Hinweis, dass die Stiftung ein mögliches Übernahmeangebot nicht mehr notwendigerweise zurückweisen würde.

Experten zufolge würde neben der dänischen DSV auch Kühne+Nagel gut zu Panalpina passen. Auf die Frage, wie Kühne+Nagel auf ein Gesprächsangebot von Panalpina reagieren würde, sagte Trefzger: „Wir sind immer gesprächsbereit.“ Eine feindliche Übernahme werde der Konzern aber nicht machen.

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