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  4. DB Netz: Ingrid Felipe übernimmt das Ressort Infrastrukturprojekte und -planung

StaatskonzernDeutsche Bahn baut den Vorstand von DB Netz um

Umbruch bei der DB Netz: Der Infrastrukturvorstand der Deutschen Bahn, Berthold Huber, baut den Vorstand um. Wer kommt und was dahintersteckt.Christian Schlesiger 01.12.2022 - 13:34 Uhr

Ein Nahverkehrszug fährt über die neu gebaute Bahnstrecke zum Schweriner Hauptbahnhof.

Foto: dpa

Der neue Infrastrukturvorstand der Deutschen Bahn, Berthold Huber, baut den Vorstand der Tochter DB Netz zum Jahresanfang um. Die Österreicherin Ingrid Felipe soll zum 1. Januar das Ressort Infrastrukturprojekte und -planung übernehmen und sich so künftig um die Großprojekte auf dem Schienennetz kümmern. Das erfuhr die WirtschaftsWoche aus Aufsichtsratskreisen. Die Deutsche Bahn wollte diese und weitere Personalien nicht kommentieren.

Die 44-jährige Politikerin war Landessprecherin der Grünen in Tirol und als Mitglied der Landesregierung in Tirol bis 2022 zuständig für Mobilität. Huber erhofft sich von ihr eine bessere Kommunikation bei Großprojekten wie Stuttgart 21. 
Neue Anlässe gibt es reichlich. So plant die Bahn bis 2030 mehrmonatige Streckenstilllegungen auf hochfrequentierten Korridoren, um Gleise, Weichen und Stellwerke zu sanieren. Ab 2024 soll damit auf der Strecke zwischen Frankfurt und Mannheim begonnen werden. Pro Jahr plant die Bahn zwei solcher Großsperrungen.

Huber hat außerdem zwei weitere Personalien beschlossen – und setzt dabei auf Bekannte aus seiner Zeit als Konzernvorstand für Personenverkehr. Heike Junge-Latz übernimmt das Ressort Anlagen- und Instandhaltungsmanagement von Volker Hentschel. Der wiederum wechselt innerhalb des Konzerns. Junge-Latz ist seit 2009 bei der Bahn, leitete unter anderem das ICE-Instandhaltungswerk in Berlin-Rummelsburg, war später in ähnlicher Funktion in Bayern. Heinz Siegmund soll das Ressort Personal von Ute Plambeck übernehmen. Siegmund leitet derzeit noch das Personalressort bei DB Fernverkehr. Er ist allerdings bei Gewerkschaften umstritten, weil er mit Mitte 60 nicht gerade für einen Neuanfang steht. 

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