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Tarifstreit Post und Verdi einigen sich auf fünf Prozent mehr Lohn in zwei Stufen

Verdi und die Deutsche Post konnten sich im Tarifstreit einigen. Quelle: dpa

Die Gewerkschaft Verdi konnte sich mit der Deutschen Post auf eine Lohnerhöhung der 140.000 Tarifbeschäftigten einigen. Zusätzlich dazu will die Post im November eine Einmalzahlung ausschütten.

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Die Deutsche Post und die Gewerkschaft Verdi haben sich mitten in der Coronakrise auf Lohnerhöhungen für die 140.000 Tarifbeschäftigten verständigt. Die Einigung sehe bei einer Laufzeit von 28 Monaten vor, dass die Löhne und Gehälter zum 1. Januar 2021 um drei Prozent und am 1. Januar 2022 noch einmal um zwei Prozent steigen, teilten Post und Verdi am Mittwoch mit. Zusätzlich zu den tariflichen Lohn- und Gehaltserhöhungen sollen Vollzeitbeschäftigte im November 2020 eine Einmalzahlung in Höhe von 300 Euro erhalten, hieß es weiter. Der Schutz vor betriebsbedingten Kündigungen wurde bis Ende 2023 verlängert.

Verdi hatte ursprünglich eine lineare Erhöhung der Löhne um 5,5 Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten gefordert und dies mit Warnstreiks unterstrichen.

Mehr zum Thema: Die Post will nur noch fünf Tage pro Woche Briefe ausliefern – und setzt damit die Gewerkschaft in den Tarifverhandlungen unter Zugzwang.

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