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Tarifverhandlungen Warnstreiks bei der Post in fünf Bundesländern

Nach drei ergebnislosen Verhandlungsrunden reicht es Verdi: Warnstreiks sollen eine Lohnerhöhung bei der Deutschen Post durchsetzen.

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Die Gewerkschaft rief für Donnerstag Zusteller in fünf Bundesländern zu Warnstreiks auf. Quelle: dpa

Bonn Im Tarifkonflikt bei der Post erhöht Verdi den Druck. Die Gewerkschaft rief für Donnerstag Zusteller in fünf Bundesländern zu Warnstreiks auf. Rund 1500 Post-Mitarbeiter sollten in Nordrhein-Westfalen, Bayern, Schleswig-Holstein, Rheinland-Pfalz und dem Saarland vorübergehend die Arbeit niederlegen und sich an Kundgebungen beteiligen. Streikkundgebungen waren unter anderem in München, Köln, Kaiserslautern und Neumünster geplant. Für Freitag kündigte Verdi weitere Aktionen an.

In den vergangenen Wochen hatten sich Arbeitgeber und Arbeitnehmervertreter dreimal getroffen und dabei keine Einigung erzielt. Verdi fordert sechs Prozent mehr Geld für die rund 130.000 Tarifbeschäftigten in Deutschland, was der Post-Chefetage zu viel ist. „Die Post schwimmt im Geld, aber die Beschäftigten sollen leer ausgehen“, hieß es bei Verdi in Bayern. Die Beschäftigten der Post erwarteten „ein Angebot mit einer ordentlichen prozentualen Entgelterhöhung“. Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 26. und 27. Februar in Bonn angesetzt.

Der international tätige Bonner Konzern steht wirtschaftlich gesehen derzeit gut da, Wachstumsmotor ist der Online-Handel und das globale Expressgeschäft. Die Briefmenge schrumpft hingegen. Der Tarifvertrag von 2015 hatte zunächst ein Plus von zwei und später von 1,7 Prozent vorgesehen.

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