Traumschiff Alle Fahrten der MS Deutschland abgesagt

Wer eine Fahrt mit der als "Traumschiff" bekannten MS Deutschland geplant hat, muss sich nach Alternativen umsehen: Der Insolvenzverwalter hat alle Reisen abgesagt. Die Kunden sollen ihr Geld zurück bekommen.

Alle Fahrten mit der

Die MS Deutschland geht vorerst nicht mehr auf Fahrt: Der Insolvenzverwalter Reinhold Schmid-Sperber hat alle geplanten Reisen mit dem "Traumschiff" abgesagt. Zur Begründung sagte er, dass die "Verhandlungen mit potenziellen Investoren" noch nicht abgeschlossen seien. Der Schritt sei notwendig gewesen, um "Gästen und Vertriebspartnern Planungssicherheit zu geben".

Wer bereits eine Reise gebucht und eine Anzahlung dafür geleistet hat, soll sein Geld erstattet bekommen. Die Kunden bekämen ein Schadenformular zugesandt, heißt es in der Mitteilung der Insolvenzverwaltung.

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Zugleich wurde bekannt, dass alle 48 Beschäftigten der Reederei Peter Deilmann innerhalb der gesetzlichen oder vertraglichen Frist gekündigt werden. Schmid-Sperber sagte, er bedauere diesen Schritt, doch es fehle sowohl an Beschäftigung als auch an Geld für Löhne und Gehälter.

Hingegen wird die Besatzung der MS Deutschland weiter beschäftigt, um den Betrieb des Schiffes sicherzustellen. Derzeit zählen 50 Mitarbeiter zur Stammbesatzung.

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