Trotz Gewinneinbruch E-Plus springt über Marke von 25 Millionen Kunden

Der Mobilfunkbetreiber E-Plus hat 2013 unter dem Strich 1,5 Millionen Kunden hinzugewonnen und verzeichnete im Januar erstmals mehr als 25 Millionen Teilnehmer in seinem Netz.

So sind wir im mobilen Internet unterwegs
1. Killer-App Nachrichten Sechs von zehn Smartphone-Besitzern fragen am Handy Nachrichten, Wetterinformationen oder Blogs ab. 40 Prozent nutzen Soziale Netzwerke, 30 Prozent kaufen via Smartphone ein. Nur jeder Zehnte twittert via Telefon. Quelle: dpa
2. Flut durch Bilder Nur jeder fünfte Mobilfunkkunde schaut auf seinem Handy Videos an. Dennoch verursachen diese 20 Prozent aller Nutzer mehr als 50 Prozent des gesamten mobilen Datenverkehrs in Handynetzen. Quelle: AP
3. Europa beim Tempo im Mittelfeld Knapp die Hälfte der aufgerufenen mobilen Internet-Seiten in Europa sind in weniger als 20 Sekunden geladen. Deutlich schneller ist das mobile Web in Asien (nur 41 Prozent der Downloads brauchen mehr als 20 Sekunden), wesentlich langsamer ist es in Nordamerika (69 Prozent benötigen 20 Sekunden und mehr). Quelle: dpa
4. Run auf Android-Apps Besitzer von Android-Smartphones und Tablets laden mit rund 7,5 Megabyte fast eineinhalb mal mehr Daten aus den App-Stores als Mobilfunkkunden mit iOS-Geräten. Quelle: rtr, Montage
5. Aktive Apple-OnlinerDafür nutzen Benutzer von iPhones und iPads die Geräte deutlich intensiver im mobilen Internet. Sie laden mit gut 33 Megabyte (iPad) beziehungsweise 12,9 Megabyte (iPhone) pro Tag zweieinhalb bis gut als dreimal so viele Daten auf ihre Geräte wie Besitzer von Android-Tablets und Smartphones. Quelle: dpa
6. Mobiler Zeitvertreib Die beliebtesten mobilen Smartphone-Spiele sind "Words with Friends" (gespielt von 40 Prozent der Smartphone-Besitzer), "Temple Run" (20 Prozent), "Angry Birds" (15 Prozent), "Bejeweled" (10 Prozent) und "Solitaire" (10 Prozent). Quelle: Presse
7. Spiel mit Worten Mehr als ein Drittel des durch die Top-Fünf-Spiele verursachten Datenvolumens stammt von "Words with Friends", je etwa 20 Prozent von "Temple Run", "Bejeweled" und "Solitaire". Quelle: Presse
8. Fit per Telefon Zu den beliebtesten Gesundheits-Apps am Handy gehören Anwendungen fürs Fitness-Training (39 Prozent aller Mobile-Health-Nutzer) oder zur Schwangerschafts- beziehungsweise Zyklus-Überwachung (47 Prozent aller Mobile-Health-Nutzer). Quelle: dpa
9. Männer am Abend, Frauen am Morgen Fitness-Apps verursachen den größten mobilen Datenverkehr um sechs Uhr abends. Die von Frauen genutzten Mobile-Health-Apps werden um neun Uhr morgens am intensivsten genutzt. Quelle: dpa
10. Google dominiert Werbe-NischeMobile Werbung fristet ein Schattendasein. Gerade mal ein Prozent des mobilen Datenverkehrs entfällt auf am Smartphone angezeigte Werbebotschaften. Mehr als die Hälfte davon allerdings stammt von Googles Werbe-Web-Servern. Quelle: dpa

Wegen des harten Preiskampfs und hoher Investitionen in den Netzausbau hat Deutschlands drittgrößter Mobilfunkanbieter E-Plus voriges Jahr deutlich weniger verdient. 2013 ging das operative Ergebnis (Ebitda) um ein Viertel auf 963 Millionen Euro zurück, wie das zum niederländischen KPN -Konzern gehörende Unternehmen am Dienstag mitteilte. Der Service-Umsatz, bei dem die Subventionen für Handys nicht berücksichtigt werden, sank um fünf Prozent auf 2,99 Milliarden Euro.

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Gleichzeitig rührte E-Plus - bekannt mit Marken wie "Base" und "Simyo" - aber stärker die Werbetrommel. Das zahlte sich aus, die Kundenzahlen stiegen: Ende 2013 telefonierten 24,95 Millionen Kunden mit E-Plus, das war eine Steigerung von 1,55 Millionen. Die E-Plus-Mutter KPN besiegelte vorigen Sommer den Verkauf des Düsseldorfer Unternehmens für 8,6 Milliarden Euro an den Rivalen Telefonica Deutschland. Die Brüsseler Kartellbehörden müssen dem aber noch zustimmen. Die Prüfung soll bis Mitte Mai dauern.

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