Uber Gericht verbietet Fahrdienst deutschlandweit

Das Frankfurter Landgericht verbietet Uber in ganz Deutschland. Der Fahrdienstvermittler behält sich vor, gegen das Urteil in Berufung zu gehen.

Uber App Fahrdienstvermittler Quelle: dpa

Das Frankfurter Landgericht verbietet den Fahrdienst Uber in ganz Deutschland. Uber dürfe keine Fahrten anbieten, bei denen die Fahrer keine behördliche Genehmigung haben, sagte der Vorsitzende Richter Joachim Nickel am Landgericht Frankfurt am Mittwoch.

Geklagt hatte der Verbund Taxi Deutschland. Uber hatte in der Verhandlung argumentiert, dass die Dienstleistungen des Unternehmens legal sind, da die Firma nur als Vermittler zwischen Gast und Fahrer auftritt. Die Regeln für Taxis seien deshalb hier nicht anwendbar. „Das ist vor allem eine Niederlage für all diejenigen, die sich mehr Auswahl für ihre persönliche Mobilität wünschen“, sagte Fabien Nestmann, Sprecher für Uber Deutschland. Nach dem Urteil erklärte Uber, das Unternehmen behalte sich vor, Berufung einzulegen.

Warum Uber so umstritten ist

Uber bietet eine Smartphone-App an, um zahlungswillige Mitfahrer zu finden. Dafür verlangt es einen Anteil des vereinbarten Tarifs. Das Taxigewerbe läuft Sturm gegen den Konkurrenten aus Kalifornien.

Uber bietet seine Dienste nach eigenen Angaben weltweit in 55 Ländern an, wird aber in immer mehr Märkten gerichtlich ausgebremst.

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