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US-Konsumforscher Nielsen könnte komplett verkauft werden

Der börsennotierte US-Konsumforscher muss sich neu aufstellen. Neben einer Aufspaltung ist mittlerweile auch ein Komplettverkauf von Nielsen möglich.

Der US-Konsumforscher Nielsen Holdings wird durch den aktionistischen Investor Elliott unter Druck gesetzt, sich neu aufzustellen. Quelle: dpa

FrankfurtBei dem US-Konsumforscher Nielsen Holdings steht neben der möglichen Trennung von Geschäftsbereichen mittlerweile auch ein Komplettverkauf im Raum. Die momentan laufende strategische Überprüfung sei um mehrere Optionen erweitert worden, teilte die Firma am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters mit.

Möglich sei das Weiterbestehen als unabhängiges Unternehmen, die Trennung von Geschäftsteilen wie der Datenerhebung von Kunden oder der Ermittlung von TV-Quoten sowie einen kompletten Unternehmensverkauf. Noch sei aber keine Entscheidung für das ein oder andere absehbar.

Eine treibende Kraft hinter den Überlegungen ist offenbar der aktivistische Investor Elliott, der 5,1 Prozent an Nielsen hält. Elliott wollte dazu keine Stellungnahme abgeben.

Nielsen hatte nach mehreren Quartalen mit enttäuschenden Geschäftszahlen in Folge eine Überprüfung der Strategie angekündigt. Das Unternehmen trägt eine hohe Schuldenlast, seit der durch Fremdkapital finanzierten Übernahme durch sechs Finanzinvestoren im Jahr 2006. Seit 2011 ist Nielsen börsennotiert. Die Marktkapitalisierung liegt momentan bei rund 9,4 Milliarden Dollar bei einer Gesamtverschuldung von 8,6 Milliarden Dollar.

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