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Verhandlung Gericht weist Ärzteklagen gegen Bewertungsportal Jameda ab

Zwei Zahnmediziner müssen weiterhin dulden bei Jameda gelistet zu sein. Die Ärzte klagten gegen eine angebliche Begünstigung von Premiumkunden.

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Eine Zahnärztin und ein Zahnarzt wehrten sich dagegen, dass Jameda die Profilseiten zahlender Kollegen mit „Gold“- oder „Platinpaket“ ansprechender gestaltet. Quelle: dpa

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat Klagen von zwei Zahnmedizinern gegen das Ärztebewertungsportal Jameda zurückgewiesen. Das teilte ein BGH-Sprecher am Mittwoch in Karlsruhe mit. Das Ehepaar aus Nordrhein-Westfalen muss es demnach dulden, auch in Zukunft bei Jameda gelistet zu sein, entschied der BGH und stärkte damit dem Unternehmen den Rücken. Eine Begründung der Entscheidung erfolgte zunächst nicht.

Die Ärzte hatten verlangt, auf dem Portal künftig nicht mehr geführt zu werden und dies unter anderem mit dem Geschäftsmodell von Jameda begründet. Aus ihrer Sicht begünstigt es Ärzte, die über kostenpflichtige Pakete ihr Profil über ein Bild oder Verlinkungen ansprechender gestalten können als sogenannte Basiskunden, die nicht zahlen. Das sahen die Richter im vorliegenden Fall nicht so.

Jameda dürfe seine Premiumkunden zwar nicht unzulässig bevorzugen – hier aber komme es immer auf den Einzelfall an, hatten die BGH-Richter bei der Verhandlung am Dienstag betont. Einen allgemeinen Gleichbehandlungsanspruch für zahlende und nicht zahlende Ärzte gebe es nicht. (Az. VI ZR 488/19 und VI ZR 489/19)

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