Wechsel im Management Bei McDonald's gibt es in Zukunft keinen Heinz-Ketchup mehr

Nach 40 Jahren trennt sich McDonalds von seinem Ketchup-Lieferanten Heinz. Grund dafür ist ein Führungswechsel in der Konzernspitze des Ketchup-Herstellers, der in Verbindung mit Burger King steht.

Das Erfolgsrezept von McDonald's
"Golden Arches" Quelle: dapd
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McDonald's in Deutschland
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Die fetten Zeiten bei McDonald's scheinen erst einmal vorbei. Zwar wuchs die weltgrößte Fast-Food-Kette im dritten Quartal leicht, doch von den großen Sprüngen der Vergangenheit kann der US-Konzern derzeit nur träumen. Derzeit muss ich das Unternehmen noch mit anderen Problemen herumschlagen: McDonalds wird nach 40 Jahren seine Partnerschaft mit Heinz beenden, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet. Es werden zwar weiterhin Pommes mit Ketchup angeboten, allerdings wird das Heinz-Logo auf den Ketchup-Packungen verschwinden.

Die "jüngste Veränderungen im Management von Heinz" seien der Grund dafür, hieß es am Freitag in einer Stellungnahme von McDonalds. Das Unternehmen wird in Zukunft von Bernardo Hees geführt, der zuvor CEO beim Konkurrenten Burger King war. Eine Stellungnahme von Heinz gibt es bisher nicht.

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Die Änderung werde vor allem die Märkte außerhalb der Staaten betreffen, wie eine Sprecherin in den USA sagte. In den Vereinigten Staaten sei der Ketchup nur auf zwei Märkten verwendet worden. Auch Deutschland ist von der Veränderung nicht betroffen, weil in der Bundesrepublik Ketchup der Firma Develey ausgeliefert wird, wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet. Es ist nicht das erste Mal, dass McDonalds nicht mehr den Ketchup von Heinz verwendet: Bereits in den 70er Jahren wurde die Partnerschaft aufgekündigt. Die Begründung damals: Heinz könne nicht genügend Ketchup ausliefern, wie benötigt werde.

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