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Wohnimmobilienkonzern Vonovia hat mehr als 93 Prozent an Conwert sicher

Der Wohnimmobilienkonzern Vonovia hat sich letztlich mehr als 93 Prozent am österreichischen Rivalen Conwert gesichert. Dass der Dax-Konzern Vonovia mit der Übernahme erfolgreich war, steht schon seit Dezember 2016 fest.

Die Verwaltung von Vonovia Quelle: dpa

Der Wohnimmobilienkonzern Vonovia hat sich letztlich mehr als 93 Prozent am österreichischen Rivalen Conwert gesichert. Auch nach Ablauf der verlängerten Annahmefrist hätten die weitaus meisten Conwert-Aktionäre die angebotenen Vonovia-Aktien verschmäht und sich für das Bar-Angebot entschieden, wie der neue Eigentümer am Montag mitteilte. Die in Österreich vorgeschriebene Bar-Offerte war mit 16,16 Euro am Ende der Frist finanziell attraktiver als der Tausch in Vonovia-Anteilsscheine.

Dass der Dax-Konzern Vonovia mit der Übernahme erfolgreich war, steht schon seit Dezember 2016 fest. Damals wurde die Mindestannahmeschwelle von 50 Prozent erreicht. Der Wiener Konzern ist für Vonovia attraktiv, weil die 24.500 Conwert-Wohnungen zum größten Teil in deutschen Städten wie Leipzig und Berlin liegen. Dort steigt die Nachfrage nach Wohnraum stetig. Große Wohnungsportfolios sind immer schwieriger zu bekommen. Einschließlich Schulden kostet die Conwert-Übernahme Vonovia bis zu 2,7 Milliarden Euro.

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