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Ziel: Keine Erhöhung Länderchefs beraten über Rundfunkbeitrag

Wenn sich die Länderchefs in Berlin treffen, geht's nicht nur um Geld für mehr Flüchtlinge. Sie sprechen auch über den Rundfunkbeitrag - und ob genug Geld da wäre für weniger Werbung oder gar eine Senkung.

Länderchefs beraten über Rundfunkbeitrag Quelle: dpa

ARD, ZDF und Deutschlandradio sollen nach dem Willen der Länder-Regierungschefs bis zum Jahr 2020 nicht teurer werden für die Zuschauer und Zuhörer. An diesem Donnerstag beraten die Ministerpräsidenten in Berlin auch über die Zukunft des Rundfunkbeitrags. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur geht es unter anderem um die Frage, ob weniger Werbung möglich ist.

Rundfunkgebühren seit 1970

„Die Rundfunkkommission der Länder wird sich mit der Evaluation des Rundfunkbeitrags beschäftigen. Wir werden die Ergebnisse gemeinsam bewerten“, sagte die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD), die die Medienpolitik der Länder koordiniert. „Wir Ministerpräsidenten haben alle das erklärte Ziel, dass der Beitrag stabil bleibt bis 2020. Das muss sicher sein.“ Die Länderchefs wollen neben weniger Werbung auch einen Ausgleich für mögliche Benachteiligungen prüfen.

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Der Rundfunkbeitrag war zum 1. April um 48 Cent auf 17,50 Euro pro Monat gesunken. Er spült nach bisheriger Planung bis 2016 rund 1,5 Milliarden Euro mehr herein als geplant. Der Grund ist vor allem die automatische Anmeldung derjenigen, die bisher nichts bezahlt haben. Über das Geld können ARD und ZDF allerdings nicht verfügen. Der Beitrag fällt seit 2013 pro Haushalt an und nicht mehr pro Gerät

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