Zwei-Jahres-Entwicklung Das Ranking der Insolvenz-Sachwalter

Wann immer prominente Unternehmen derzeit ums Überleben kämpfen, kommen die Werkzeuge des neuen Insolvenzrechts ins Spiel. Doch welche Insolvenz-Kanzleien koordinieren die meisten Sanierungsverfahren?

Schriftzug «Insolvenz» in Scrabble-Buchstaben Quelle: dpa

Welche Insolvenzkanzlei stellt die meisten Sachwalter?  Egal ob Brühwürfel-Pionier Zamek, die Kleinkaufhauskette Strauss Innovation oder die Buchläden des Weltbild-Verlags – wann immer derzeit prominente Unternehmen ums Überleben kämpfen, kommen die Sanierungswerkzeuge des neuen Insolvenzrechts ins Spiel.

Vor zwei Jahren – im März 2012 – trat das Gesetz zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen in Kraft. Seither beherrscht die Abkürzung ESUG die Branchendiskussion, scheiden sich an den neu geschaffenen Insolvenzvarianten Eigenverwaltung mit oder ohne Schutzschirmverfahren die Geister. Doch wie relevant sind die Verfahren überhaupt und welchen Kanzleien dominieren den ESUG-Markt?

Erste Anhaltspunkte liefert jetzt eine Analyse der Online-Plattform Insolvenz-Portal für die WirtschaftsWoche. Der Betreiber der Plattform, der Karlsruher Informationsdienstleister STP, wertete dazu alle seit dem Start der Reform bekannt gewordenen Schutzschirm- und Eigenverwaltungsverfahren aus.

Da die Veröffentlichung von Verfahrensdaten von den Gerichten unterschiedlich gehandhabt wird, sind einzelne Unschärfen kaum zu vermeiden. Doch der Trend ist klar: „Die Statistik zeigt deutlich, dass sich die neuen Verfahrensarten zwei Jahre nach der Insolvenzrechtsreform etabliert haben“, sagt Jens Décieux, Geschäftsführer der Plattform. Demnach wurden von März 2012 bis Februar 2014 insgesamt mehr als 450 Verfahren zumindest zeitweise als Schutzschirm- oder Eigenverwaltungsverfahren geführt.

Seit dem Start der Reform wird über die Marktverschiebungen spekuliert, die dem Insolvenzgewerbe bevorstehen. Und tatsächlich werden erste Veränderungen bereits sichtbar. Einzelne Kanzleien und Verwalter spezialisieren sich auf ESUG-Fälle. Vor allem der Position des Sachwalters kommt dabei eine zentrale Rolle zu. Er soll im Grunde als Ein-Mann-Aufsichtsrat darüber wachen, dass bei den Rettungsversuchen des Managements havarierter Firmen auch die Interessen der Gläubiger gewahrt werden.

Plätze 1 bis 8

Welche Unternehmen den Laden dicht machen
RenaDer Niedergang hatte sich bereits abgezeichnet: Das Unternehmen Rena, das Maschinen für die Solarindustrie fertigt, litt seit längerem unter schwindendem Absatz. Allein im dritten Quartal 2013 vermeldete das Unternehmen einen Verlust in Höhe von 5,5 Millionen Euro. Im Februar dann musste Unternehmenschef Jürgen Gutekunst die Pleite der Tochtergesellschaft SH+E verantworten. Gutekunst will das Unternehmen nun in Eigenregie sanieren. Ob, wann und wie viel ihrer Einlagen Anleihegläubiger jedoch wiedersehen werden, darüber will das Unternehmen derzeit noch keine Angaben machen. Insgesamt stehen 77 Millionen Euro auf dem Spiel, die Anleger dem Unternehmen in den Jahren 2010 und 2013 auf Etappen geliehen hatten. Klaus Nieding, Kapitalanlagerechtler und Vorstand der Nieding+Barth Rechtsanwaltsaktiengesellschaft empfiehlt Anleihegläubigern jetzt, mit einer Stimme zu sprechen: „Die Anleihegläubiger sollten ihre Interessen bündeln, um als große Gläubigergruppe ihre Interessen im Restrukturierungsverfahren durchzusetzen.“ Nieding rechnet damit, dass „die Gesellschaft zügig an die Anleihegläubiger mit einem Restrukturierungsplan herantreten und eine Anleihegläubigerversammlung einberufen wird“. Quelle: dpa
Münchener AbendzeitungSie stand in den 80er Jahren Pate erfolgreiche TV-Serie „Kir Royal - Aus dem Leben eines Klatschreporters" - jetzt steht sie vor dem Aus. Die AZ hat am 5. März 2014 einen Insolvenzantrag gestellt. Sinkende Anzeigenerlöse, sinkende Leserzahlen und hohe Druckkosten seien der Grund, sagte Herausgeber Johannes Friedmann. 110 Mitarbeiter sind betroffen, davon rund 50 in der Redaktion. „Es gab kaum jemals ein gutes Jahr in der Abendzeitung“, seitdem er 1986 die Geschäfte übernommen habe, sagte Friedmann. Man hätte den Schritt „schon viel früher gehen müssen - vor zehn Jahren.“ Ein Investor ist nicht in Sicht. Der Süddeutsche Verlag, an dem die Familie Friedmann mit 18,75 Prozent beteiligt, hat kein Interesse an einer Übernahme. Auch von Dirk Ippen, der den „Münchner Merkur“ und die Münchner Boulevardzeitung „tz“ verlegt scheint nicht interessiert. AZ-Herausgeber Friedmann sieht auch im Internet einen Grund für die Probleme der Abendzeitung: „Das, was eine typische Boulevardzeitung ausmacht, ist (...) durch das Internet weitgehend bedeutungslos geworden.“ Quelle: dpa
Zamek Der Düsseldorfer Lebensmittelhersteller hat am 25.2.2014 Insolvenz angemeldet. Der 1932 gegründete Familienbetrieb produziert mit rund 520 Beschäftigten in Düsseldorf und Dresden, Tütensuppen, Würzmischungen und Fertiggerichte, die sich - oft auch als Eigenmarken - in den Supermarktregalen wiederfinden. Zwei Sanierungsexperten der auf Konkursverfahren spezialisierten Kanzlei Metzeler von der Fecht sowie zwei weitere Anwälte betreuen Zamek als vorläufige Sachwalter. Die Geschäfte laufen vorerst weiter. Das Unternehmen befindet seit längerem in Turbulenzen. Im Geschäftsjahr 2012/2013 wies Zamek einen Verlust von mehr als 10 Millionen Euro aus. Die Umsätze brachen um acht Prozent auf knapp 74 Millionen Euro ein. Mehrheitsgesellschafter Bernhard Zamek hatte im Oktober 2013 „drastische Einsparmaßnahmen“ und den Abbau von weiteren 85 Stellen angekündigt. Außerdem wollte er Teile der Produktion nach Polen verlagern. An der Spitze sollte der Sanierungsexperte Reiner Wenz für frischen Wind sorgen. Er ersetzte im Februar Geschäftsführerin Petra Zamek. Doch gelang es ihm offenbar nicht mehr schnell genug, das Steuer herumzureißen. Quelle: dpa
Strauss InnovationFür die insolvente Warenhauskette interessieren sich rund ein Dutzend Investoren Außerdem sollen nicht zukunftsfähige Standorte bis zur Mitte des Jahres geschlossen werden. Dies berichtet die "Rheinische Post". Strauss Innovation hatte am 30. Januar 2014 beim Amtsgericht Düsseldorf einen Antrag auf Eröffnung eines Schutzschirmverfahrens eingereicht. Betroffen sind 1400 Mitarbeiter in 96 Filialen und 59 deutschen Städten. Das Unternehmen gehört dem US-Investor Sun Capital, dem auch der Versandhändler Neckermann gehörte. Strauss möchte zunächst einen eigenen Insolvenzplan vorlegen, bevor in drei Monaten das eigentliche Insolvenzverfahren eröffnet wird. Schuld an der Misere sollen die Wetterkapriolen im vergangenen Jahr sein. Das Frühjahr war zu kalt - Gartenmöbel & Co. blieben stehen - der Winter zu mild - auch die warmen Socken und Daunenjacken blieben hängen. Quelle: dpa
Kaiser GmbHDrei Monate nach dem Insolvenzantrag (12.12.2013) stellt der bayerische Automobilzulieferer die Weichen für die Zukunft. Der Betrieb laufe stabil und man habe neue Aufträge eingeholt, so Insolvenzverwalter Michael Jaffé, bekannt durch die Sanierung des Wohnwagen-Herstellers Knaus Tabbert. Die rund 650 Mitarbeiter im Stammsitz in Aicha vorm Wald und Straßkirchen-Salzweg erhalten seit Februar wieder reguläre Lohn und Gehalt. Die Suche nach Investoren läuft. Jaff´: "Es gibt mehrere Interessenten, die sich (...) mit einem Einstieg bei Kaiser befassen. Unser Ziel ist es, bis Jahresmitte eine dauerhafte Fortführungslösung zu realisieren." Kaiser erwirtschaftet rund 90 Millionen Euro Umsatz und lieferte 2012 rund 24 Millionen aus - darunter Airbag- und Antriebs-Komponenten, Bremsscheiben und –trommeln, Gehäuse für ABS, Kupplung, Getriebe, Hinterachsen und Zylinderblöcke. Alleiniger Eigentümer und Geschäftsführer ist der Gründer Klaus-Peter Kaiser. Von 2000 bis 2008 wuchs Kaiser rasant und verdreifachte nahezu den Umsatz. Nach dem krisenbedingten Einbruch in 2009 hatte der Zulieferer zuletzt wieder an dieses Wachstumstempo anknüpfen können - das reichte allerdings nicht aus, um die Zahlungsunfähigkeit abzuwenden. Quelle: Screenshot
Weltbild VerlagDas insolvente Medienunternehmen bekommt einen neuen Investor. Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz gab dem Düsseldorfer Familienunternehmen Droege International Group den Zuschlag und brach die Verhandlungen mit dem Münchner Finanzinvestor Paragon Partners ab. Gemeinsam werde man die Sanierung mit dem geplanten Abbau von Stellen und Buchläden fortsetzen: "Die Restrukturierung für sich ist noch nicht abgeschlossen." Droege zeichnet eine Kapitalerhöhung von 20 Millionen Euro und erhält im Gegenzug eine 60-prozentige Beteiligung. Die übrigen 40 Prozent hält Geiwitz für die Gläubiger. Nach den bisherigen Plänen sollen 167 Filialen erhalten bleiben, die Zahl könnte aber weiter schrumpfen. Weltbild hatte am 10. Januar 2014 Insolvenz beantragt. Der Aufsichtsrat sah keine Finanzierungsmöglichkeit für eine Sanierung. Noch sind 2100 Mitarbeiter bei Weltbild beschäftigt. Der Augsburger Verlag war eines der größten Medienhäuser in Europa und gehörte zwölf katholischen Diözesen in Deutschland, dem Verband der Diözesen Deutschlands sowie der katholischen Soldatenseelsorge in Berlin. Weltbild litt zuletzt auch unter der Konkurrenz des US-Giganten Amazon. Konkreter Auslöser für die aktuellen Schwierigkeiten war nach Unternehmensangaben ein Umsatzrückgang in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2013/14. Quelle: dpa
Das börsennotierte Unternehmen getgoods AG mit Sitz in Frankfurt (Oder) geht in Insolvenz. Vorstandschef Markus Rockstädt-Mies: "Am Donnerstag haben wir Insolvenz für unsere Vertriebsgesellschaft angemeldet. Am Freitag erfolgt die Insolvenzanmeldung für die AG. Ob weitere Tochtergesellschaften ebenso den Weg der Insolvenz gehen, wird noch geprüft." Der Geschäftsbetrieb des Online-Händlers mit rund 200 Mitarbeitern werde jedoch weiter gehen. Auf einer Mitarbeiterversammlung wolle der eingesetzte Insolvenzverwalter über das weitere Vorgehen informieren. "Parallel dazu läuft die Investorensuche. Dazu gab und gibt es hoffnungsvolle Gespräche", sagte Rockstädt-Mies. Quelle: Presse
Der schwer angeschlagene TV-Hersteller Loewe stellt nach monatelangen Rettungsversuchen einen Insolvenzantrag. Loewe-Chef Matthias Harsch hofft nun, bis Ende des Monats einen Investor zu finden: "Wir haben sechs Angebote von Investoren, über die wir in den kommenden vier Wochen entscheiden" Ohne Investor sei es "natürlich aus". Loewe schreibt seit Jahren Verluste und leidet unter der harten koreanischen Konkurrenz wie Samsung und LG Electronics.. Im ersten Halbjahr brach der Umsatz um fast 40 Prozent auf 76,5 Millionen Euro ein, die Anleger flohen in Scharen, die Aktie sackte um ein Drittel auf 4,10 Euro ab. Im Sommer beantragen die Kronachern ein Schutzschirmverfahren, um zunächst Ruhe vor den Gläubigern zu haben. Im Zuge der Sanierung verloren mehr als 300 der über 1000 Mitarbeiter ihren Jobz. Mit der nun folgenden Planinsolvenz ist Loewe seine Gläubiger los, das Unternehmen formal entschuldet. Im Gegensatz zu einer herkömmlichen Pleite wird kein Insolvenzverwalter eingesetzt. Die Geschäftsführung darf unter den Augen eines Sachwalters selbst versuchen, die Wende zu schaffen. Quelle: dpa
Für den traditionsreichen Strumpfhersteller Kunert (Gründungsjahr 1907) hat sich ein Investor gefunden: den österreichischen Unternehmer Erhard Grossnigg. Kunert hatte am 2. Mai 2013 Insolvenz beantragt. Arndt Geiwitz, der unter anderem die Pleite des Drogeriemarktkönigs Anton Schlecker begleitet hatte, wurde zum Insolvenzverwalter bestimmt. Kunert hatte im Februar die Sanierung in Eigenverwaltung beantragt, dann aber auf Geiwitz' Rat hin in ein reguläres Insolvenzverfahren gewechselt. Das ermöglicht es Käufern, bei der sogenannten übertragenen Sanierung die gesunden Teile des Unternehmens ohne Schulden zu übernehmen. Grossnigg übernimmt nun die Produktionsstätten in Immenstadt und Marokko sowie die verbliebenen 900 der ehemals 1000 Mitarbeiter. Die neugegründete GmbH firmiert unter dem Namen Kunert Fashion. Bisher macht der Strumpfproduzent fast 80 Prozent der Umsätze in Deutschland. Quelle: dpa/dpaweb
Der Suhrkamp Verlag stellte Anfang August 2013 eine Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens. Verlagschefin Ulla Unseld-Berkéwicz wollte im Zuge dessen den Verlag von einer Kommandit- in eine Aktiengesellschaft umwandeln. Nun droht dieser Plan zu scheitern. Das Landgericht Frankfurt hat der Familienstiftung von Unseld-Berkéwicz untersagt, dem Sanierungsplan auf der Gläubigerversammlung zuzustimmen. Der Grund: Der Plan sei einseitig auf die Belange der Familienstiftung als Mehrheitseigentümer ausgerichtet. Die Umwandlung in eine AG habe allein das Ziel, sich vom Minderheitsgesellschafter zu trennen. Die Stiftung habe damit ihre „Treuepflicht“ gegenüber Minderheitsgesellschafter Hans Barlach verletzt. Barlach liegt seit Jahren mit der Verlagschefin im Clinch. Die Stiftung will Berufung gegen die Entscheidung einlegen. Quelle: dpa
Windpark-Entwickler Windreich meldet am 9. September 2013 Insolvenz angemeldet. Gründer und Firmenchef Willi Balz legte die Geschäftsführung nieder. Windreichs prekäre finanzielle Lage beschäftigt bereits die Behörden. Im März hatte das Unternehmen Zinsen für Anleihen verspätet überwiesen, weil das Geld kurzzeitig knapp war. Kurz darauf ermittelte die Staatsanwaltschaft Stuttgart wegen des Verdachts auf Insolvenzverschleppung und Bilanzmanipulation - unter anderem gegen Balz. Der hatte die Ermittlungen bestätigt, die Vorwürfe aber zurückgewiesen. Windreichs Geschäftsmodell ist hoch kompliziert und nicht ohne Risiken. Die Firma plant als Projektentwickler On- und Offshore-Windparks und schließt Verträge mit Bauunternehmen, noch bevor Anteile an den Projekten in Einzelteilen an Investoren und Energieversorger verkauft werden. Mehr über die Windreich-Pleite lesen Sie hier: Investoren drängen Gründer Balz bei Windreich raus. Quelle: dpa
Cinemedia Der Mediendienstleister hat am 19. August 2013 Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Als vorläufigen Insolvenzverwalter hat das Amtsgericht München Stephan Ammann bestellt. Das Unternehmen meldete Zahlungsunfähigkeit, nachdem eine der beiden Hausbanken eine Kreditlinie fristlos gekündigt hatte. Zunächst wollte man in Kooperation mit den Eigentümern eine Lösung suchen, was aber nicht gelang. Mehrheitsaktionär ist die Tele München Gruppe des Medienunternehmers Herbert Kloiber. Cinemedia ist auf die Nachbearbeitung von Kino- und Fernsehfilmen spezialisiert. Die Firma hat rund 300 Mitarbeiter und machte 2012 einen Umsatz von 33 Millionen Euro.
Der Sportwagenbauer Wiesmann hat beim Amtsgericht Münster Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahren gestellt. Die GmbH hat in den vergangenen 25 Jahren 1600 Sportwagen gebaut. Derzeit arbeiten knapp 110 Menschen in der Firma. Zu den Gründen der Finanznöte wollte sich das Unternehmen nicht äußern. Man sehe aber auf jeden Fall eine Zukunft für das Unternehmen und führe Gespräche mit möglichen Investoren. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Norbert Küpper bestellt. Quelle: AP
Der Düsseldorfer Reiseveranstalter GTI und das Unternehmen Buchmal Reisen haben am 3. Juni ihre Zahlungsunfähigkeit erklärt. Zuvor waren Gespräche des Unternehmens mit Banken in Ankara gescheitert. Zu diesem Zeitpunkt waren rund 5000 GTI-Urlauber im Ausland - ganz überwiegend in der Türkei - unterwegs. Ein rechtlich zulässiger Insolvenzantrag des Unternehmens lag aber auch am Donnerstag beim Düsseldorfer Amtsgericht noch nicht vor. Den am Mittwoch vorgelegten Antrag von GTI Travel hatte das Gericht wegen formaler Mängel gerügt. Unter anderem fehlten Unterschriften. Nun seien die Anwälte dabei nachzubessern, sagte ein Gerichtssprecher. Er konnte aber nicht sicher sagen, ob es noch vor dem Wochenende einen zulässigen Antrag geben werde. Ohne Feststellung der Insolvenz kann die Reiseversicherung nicht zahlen. Das trifft die Kunden, die ihren Urlaub bei GTI bereits bezahlt haben, aber noch nicht abgereist sind. Nach Einschätzung von Fachleuten kann es Monate dauern, bis sie ihr Geld zurückbekommen. Quelle: dpa
Was 2000 hoffnungsvoll begann endet am 4. März 2013 mit einem Insolvenzverfahren vor dem Amtsgericht Leipzig. Die Solarion AG beantragt Sanierung in Eigenverwaltung im Rahmen eines Schutzschirmverfahrens. Solarion produziert Dünnschichtsolarmodule. Zuletzt geriet das Unternehmen in die Schlagzeilen als es sich mit seinem taiwanesischen Investor Walsin Lihwa überwarf. Quelle: Presse
Der Leuchtenhersteller Hess aus Villingen-Schwenningen in Baden-Württemberg meldet im Januar 2013 Insolvenz. Zuvor waren die beiden Vorstände Christoph Hess und Peter Ziegler entlassen worden. Ihnen wird vorgeworfen, vor dem Börsengang des Unternehmens im vergangenen Oktober Bilanzen für die Jahre 2011 und 2012 gefälscht zu haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen sie sowie weitere Verdächtige. Der Standort Löbau bei Dresden mit knapp 100 Mitarbeitern stehe nach Firmenangaben ganz auf der Kippe. Der Standort Villingen soll erhalten bleiben, allerdings müssen 20 der 140 Mitarbeiter gehen. Im Mai gründet Hesse eine neue Gesellschaft, um neue Kunden zu gewinnen und das angeschlagene Image aufzupolieren. Ein Restrukturierungskonzept für Hess liegt vor. Quelle: dpa
Die Großbäckerei Siebrecht aus Brakel in der Nähe von Paderborn mit bundesweit 240 Filialen hat am 2. Mai 2013 einen Insolvenzantrag beim Amtsgericht Paderborn gestellt. Betroffen sind rund 1300 Mitarbeiter. Sinkende Umsätze und steigende Rohstoffkosten hätten das Unternehmen in eine "schwierige wirtschaftliche Situation" gebracht, sagte Siebrecht-Geschäftsführer Karsten Jarick. Siebrecht plant eine Insolvenz unter Eigenverwaltung, an deren Ende die Sanierung stehen soll. Laut Unternehmen stehen Investoren für eine Übernahme bereit. Die Unternehmensgruppe erwirtschaftete in 2012 einen Umsatz von rund 73 Millionen Euro. Zum vorläufigen Sachwalter wurde der Düsseldorfer Wellensiek-Partner, Andreas Pantlen bestellt.
Die "Frankfurter Rundschau" hat am 13. November 2012 wegen drohender Zahlungsunfähigkeit einen Insolvenzantrag gestellt. Das bestätigte ein Sprecher des Amtsgerichts Frankfurt am Main. Die Tageszeitung zählt neben der Süddeutschen Zeitung und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zu den großen überregionalen Qualitätszeitungen in Deutschland. Die Frankfurter Rundschau wurde 1945 gegründet. Heute erscheint sie im DuMont Verlag und erreichte im dritten Quartal 2012 eine verkaufte Auflage von fast 118.000 Exemplaren. Der Verlag hatte mit Sparprogrammen und teilweisen Zusammenlegung mit der "Berliner Zeitung" versucht, die "FR" wieder auf Kurs zu bringen. Der Erfolg blieb aus. Nach Informationen des Nachrichtenmagazins Der Spiegel ist als Insolvenzverwalter der Rechtsanwalt Frank Schmitt eingesetzt worden. Quelle: AP
Die P+S Werften in Mecklenburg-Vorpommern streichen die Segel. Sie steckten seit mehreren Jahren in einer finanziellen Krise. Die Situation hatte sich jetzt durch Lieferverzögerungen verschärft. Daraufhin stoppten Bund und Land weitere Zahlungen, weil absehbar wurde, dass die zugesagten 152 Millionen Euro Staatshilfe für die Sanierung nicht ausreichen würden. Als die Abnehmer von Schiffen, darunter als größte die Reedereien Scandlines und DFDS, zu keinen Zugeständnissen bereit waren, musste P +S Insolvenz anmelden. Das Amtsgericht Stralsund hat am 30. August 2012 das vorläufige Insolvenzverfahren eröffnet. Der Hamburger Rechtsanwalt Berthold Brinkmann wurde beauftragt, die Erfolgsaussichten des von der Werft beantragten Insolvenzverfahren in Eigenregie zu prüfen. Brinkmann leitete bereits das Insolvenzverfahren der Hamburger Sietas-Werft und Rostocker Wadan-Werften. Quelle: dpa
SchlottDer Druckereikonzern mit Sitz in Freudenstadt im Schwarzwald rutschte 2011 in die Pleite. Betroffen waren 1480 Beschäftigte. Der Druckdienstleister war vor der Insolvenz immerhin die Nummer zwei in Deutschland. Quelle: Pressefoto

Da der Sachwalter vom Unternehmen – und damit in der Regel von den beteiligten Sanierungsberatern – vorgeschlagen wird, gewinnt neben der Fachkompetenz und Reputation auch das Netzwerk einer Kanzlei an Bedeutung. 

„Der Markt ist in Bewegung“, konstatiert denn auch Experte Décieux. „Viele Sachwalter werden zwar von bekannten Insolvenzkanzleien gestellt, aber auch zahlreiche Verwalter aus mittelständischen Kanzleien spielen in der ersten ESUG-Liga mit.“

Platz 1 bis 8 

Kanzlei 

Verfahren, in denen der Sachwalter gestellt wurde

Brinkmann & Partner

29

Schneider, Geiwitz & Partner

27

hww wienberg wilhelm Insolvenzverwalter Partnerschaft

19

HERMANN Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater

18

Schultze & Braun Rechtsanwaltsgesellschaft für Insolvenzverwaltung mbH

17

BBL Bernsau Brockdorff

11

LEONHARDT

11

White & Case Insolvenz GbR

11

 

So finden sich auf den ersten Rängen der Top 10 durchaus Branchenschwergewichte, die auch die klassischen Verfahren dominieren. Brinkmann und Schneider-Geiwitz führen zwei Jahre nach dem Start der Reform das Sachwalter-Feld an. Nebenher sollen die Brinkmann-Spezialisten in rund 50 Verfahren auch als Eigenverwalter an Bord gewesen sein.

Das Trio hww, Hermann Rechtsanwälte und Schubra belegt auf der STP-Rangliste die Plätze drei bis fünf – mit deutlichem Abstand vor BBL Bernsau Brockdorf, Leonhardt-Rattunde und White & Case.

Plätze 9 bis 25

Baumarktkette Max Bahr wird zerschlagen
Max BahrDie zahlungsunfähige Pratiker-Tochter Max Bahr wird zerschlagen. Die Übernahme von 73 Märkten durch die Dortmunder Hellweg-Gruppe ist am 15. November offiziell gescheitert. Insolvenzverwalter Jens-Sören Schröder sagte, es sei nicht gelungen, sich mit der ebenfalls insolventen Hauptvermieterin Moor Park MB über die Mietverhältnisse zu einigen. Moor Park vermietet 66 der 73 Standorte, die das Konsortium um Hellweg übernehmen wollte. Damit bleibt von dem ehemaligen Praktiker-Konzern nichts übrig. Die Kette umfasste einmal 315 Märkte und beschäftigte rund 15.000 Mitarbeiter. Die meisten Standorte sind bereits geräumt oder im Ausverkauf und sollen einzeln verwertet werden. Auch die Max-Bahr-Märkte werden nun ausverkauft. Quelle: dpa
PraktikerDie Baumarktkette hat am 11. Juli beim Amtsgericht Hamburg offiziell Gläubigerschutz beantragt. Gespräche über die weitere Finanzierung des Sanierungspakets sind am 10. Juli 2013 gescheitert. Damit ist Praktiker nicht nur überschuldet, sondern auch zahlungsunfähig. Praktiker hätte nach eigenen Angaben frisches Geld gebraucht - rund 30 bis 35 Millionen Euro - nachdem der fest eingeplante Verkauf der drei luxemburgischen Batiself-Baumärkte nach einem Rückzieher des Käufers gescheitert war. Fortwährende Rabattaktionen ("20 Prozent auf alles") brachten den Konzern 2011 an den Rande des Ruins. Es folgt die Sanierung, die vorsah, Praktiker-Märkte auf die Schwestermarke Max Bahr umzustellen. 2012 setzte Praktiker mit seinen 430 Märkten rund drei Milliarden Euro um, das reichte jedoch nicht, um die entstandenen Schulden zu tilgen. 18.000 Mitarbeiter bangen nun um ihre Zukunft. Quelle: dpa
Neckermann Es ist der dritte Pflegefall aus dem Arcandor-Nachlass. 2010 kaufte der amerikanische Finanzinvestor Sun Capital den Versandhändler und strukturiert kräftig um. Das Geschäft mit gedruckten Katalogen wurde eingestampft. 1.400 der 2.500 Stellen in Deutschland fallen dem zum Opfer. Die Mitarbeiter fordern Abfindungen; die Konzernspitze beklagt, dazu fehle das Geld. Nun hat sich Verdi und das Management über den weiteren Abbau von 1380 Arbeitsplätze nicht einigen können. Sun Capital werde keine weiteren Mittel für die Finanzierung zur Verfügung stellen, teilte das Unternehmen mit. Damit ist das Unternehmen pleite. Quelle: dpa
Schlecker Ende Februar 2012 meldete der Branchenprimus der Drogeriemärkte Insolvenz an. Bereits im Geschäftsjahr 2010 war der europaweite Umsatz von Schlecker um 650 Millionen Euro auf 6,55 Milliarden Euro gesunken. Auch 2011 wurden sinkende Erlöse erwartet, Zahlen zum Gewinn oder Verlust nannte Schlecker traditionell nicht. Die Mitarbeiterzahl lag Ende 2011 bei über 30.000 in Deutschland und weiteren rund 17.000 im Ausland. Da sich bis Anfang Juni 2012 kein Investor für Schlecker gefunden hatte, musste Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz das endgültige Aus der Drogeriemarkkette verkünden. Die Pleite der Drogeriekette hat nun ein juristisches Nachspiel: Die Staatsanwaltschaft hat ein Ermittlungsverfahren gegen Anton Schlecker und 13 weitere Beschuldigte eingeleitet. Es geht um den Verdacht der Untreue, Insolvenzverschleppung und des Bankrotts. Quelle: dapd
KarstadtDer Handels- und Touristikkonzern Arcandor - Hauptaktionäre waren die Privatbank Sal. Oppenheim und die Quelle-Erbin Madeleine Schickedanz - rutscht 2009 in die Pleite. Der Geschäftsbereich Warenhaus mit den Karstadt-Häusern geht für fünf Millionen Euro im Juni 2010 an die Holding des deutsch-amerikanischen Investor Nicolas Berggruen und ist damit vorerst gerettet. Bis 2016 - so Pläne von Dezember 2011, die der WirtschaftsWoche vorliegen - soll der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen bis 2016 rund 272 Millionen Euro betragen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2010/11 lag der Umsatz bei 3,228 Milliarden Euro. Karstadt schrieb einen ansehnlichen operativen Gewinn (Ebitda) von 103 Millionen Euro. Am 16. Juli gab Karstadt bekannt, 2000 Stellen streichen zu müssen. Quelle: REUTERS
QuelleDas zweite Opfer der Arcandor-Pleite: Von den 50ern bis in die 1990er Jahre stand Quelle als Synonym für den deutschen Versandhandel. Im Juni 2009 kam das Aus. Kein Investor wollte das Versandhaus, das bereits seit 1999 zum Karstadt-Konzern gehörte. Seit August 2011 können Quelle-Fans unter www.quelle.de bei einer Tochter des Otto-Versands bestellen. Die Marke Quelle lebt nur noch im Internet weiter. Quelle: AP
Ein Mann betritt einen IhrPlatz Drogeriemarkt Quelle: dpa
HertieDas Ende der Kaufhauskette war ein Tod auf Raten. Seit Mitte der 80er Jahre gingen die Umsätze zurück. Der Aufkauf durch Karstadt 1994 brachte weitere Einschnitte. 2005 wurden die kleineren Hertie-Häuser verkauft - vier Jahre später die letzten Filialen geschlossen. Der Name "Hertie" stammte übrigens vom Onkel des Firmengründers Oscar Tietz. Da der jüdische Name Tietz im Dritten Reich nicht mehr geführt werden durfte, wurden die Kaufhauskette zu Ehren von Onkle Hermann Tietz in „Hertie“ umbenannt. Quelle: dpa
Woolworth-Filiale Quelle: dpa
Mäc Geiz-Filiale Quelle: Pressebild

Platz 9 bis 20

  

Kanzlei 

Verfahren, in denen der Sachwalter gestellt wurde

Hanselmann & Römermann Insolvenzverwalter GbR

9

Tiefenbacher Rechtsanwälte

9

Reimer Rechtsanwälte Partnergesellschaft

8

Anchor Rechtsanwälte GbR

7

B+O Böhme Oelbermann

7

Dr. Beck & Partner GbR

7

Görg Insolvenzverwalter GbR

7

Grub Brugger & Partner

7

JAFFÉ Rechtsanwälte Insolvenzverwalter

7

Münzel & Böhm

7

Olswang Germany LLP

7

PLUTA Rechtsanwalts GmbH

7

  

Plätze 21 - 25

Wallner Weiß Insolvenzverwalter Gutachter GbR

7

Andreas Pantlen

6

dnp DEPPING Gesellschaft für Insolvenzverwaltung mbH & Co. KG

6

Rechtsanwälte Illig, Braun, Kirschnek

6

VOIGT SALUS

6

Danach wird die Gemengelage unübersichtlicher. Regionale Player wie  Hanselmann & Römermann, Tiefenbacher Rechtsanwälte oder B+O Böhme Oelbermann landen ebenso in den Sachwalter-Charts wie die traditionellen Insolvenzgrößen Görg, Pluta und Jaffé.

Auch dnp Depping, Rechtsanwälte Illig, Braun, Kirschnek und Wallner Weiß Insolvenzverwalter haben den Sprung in die erste Liga geschafft.

Ranking der Sachwalter

In diesen Branchen gehen die meisten Firmen pleite
Platz 10: Finanz- und Versicherungsdienstleistungen2011 wurde in dieser Branche 902 Insolvenzen registriert. Quelle: Fotolia
Platz 9: Grundstücks- und WohnungswesenDie Branche hat im vergangenen Jahr 1152 Unternehmenspleiten gezählt. Quelle: Fotolia
Platz 8: Sonstige DienstleistungenBei diesen Dienstleistungen (Verbände, Interessensvertretungen, Reparatur von Gebrauchsgütern, Frisöre & Kosmetiksalons) wurden im Jahr 2011 1166 Insolvenzen registriert. Quelle: dpa
Platz 7: Verkehr und LagereiDie Transportbranche (Güter & Personen) zählte im vergangenen Jahr 2 162 Insolvenzen. Quelle: dpa
Platz 6: Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden, Verarbeitendes GewerbeDie Branche musste im Jahr 2011 2 267 Insolvenzen erleiden. Quelle: dpa
Platz 5: Sonstige wirtschaftliche DienstleistungenDas Geschäft mit Videotheken, Verleihung von Gebrauchsgütern sowie von Arbeitskräften lief 2011 nicht gut - 2 558 Insolvenzen wurden hier gemessen. Insgesamt hat die gesamte Dienstleistungsbranche den höchsten Anteil von Firmenpleiten im Jahr 2011 - 34,9 Prozent aller zahlungsunfähigen Unternehmen stammen aus diesem Wirtschaftszweig. Quelle: dpa
Platz 4: Freiberufliche, wissenschaftliche und technische DienstleistungenWirtschaftsprüfer, Kanzleien, Ingenieursbüros, usw. - im Jahr gab es in diesem Bereich bis zu 3 128 Pleiten. Quelle: Fotolia
Platz 3: GastgewerbeBei Hotels und Gaststätten gab es vergangenes Jahr 3 382 Insolvenzen. Quelle: dpa
Platz 2: BaugewerbeDie Baubranche durchlitt 2011 ein schwieriges Jahr - sie zählte 4 776 Insolvenzen. Paradox: Zurzeit boomt wegen der Euro-Schuldenkrise das Geschäft mit Immobilien und Wohnungen. Quelle: dpa
Platz 1: Handel; Instandhaltung und Reparatur von KraftfahrzeugenDie Handelsbranche sowie die Autowerkstätten haben 2011 die höchsten Firmenpleiten erleide müssen: 5 751 Unternehmen gingen bankrott. Quelle: dpa

Platz 1 bis 5 der meistbestellten Sachwalter

Sachwalter

Kanzlei

Verfahren

Plathner, Jan Markus

Brinkmann & Partner

15

Hermann, Ottmar

HERMANN Rechtsanwälte

14

Rüdlin, Stephan

Schneider, Geiwitz & Partner

13

Geiwitz, Arndt

Schneider, Geiwitz & Partner

10

Wienberg, Rüdiger

hww wienberg wilhelm 

10

Neben der Kanzlei-Auswertung lassen die Daten auch einen Blick auf die meistbestellen Sachwalter zu. 16 Verwalter haben in den vergangenen zwei Jahren demnach jeweils mehr als fünf mal den Posten übernommen. An der Spitze steht Brinkmann-Partner Jan Markus Plathner, gefolgt von Ottmar Hermann und Stephan Rüdlin von Schneider-Geiwitz.

Platz 6 bis 16 der meistbestellten Sachwalter

Sachwalter

Kanzlei

Verfahren

Koch, Steffen

hww wienberg wilhelm 

7

Köhler-Ma, Christian

Olswang Germany LLP

7

Bähr, Biner

White & Case 

6

Braun, Tibor

Rechtsanwälte Illig, Braun, Kirschnek

6

Depping, Bernd

dnp DEPPING

6

Graf Brockdorff, Christian

BBL Bernsau Brockdorff

6

Hanselmann, Frank

Hanselmann & Römermann

6

Pantlen, Andreas

Wellensiek

6

Sack, Manuel

Brinkmann & Partner

6

Voigt-Salus, Joachim

VOIGT SALUS

6

Wallner, Jürgen

Wallner Weiß

6

Quelle dieser und aller vorangegangen Tabellen: Insolvenz-Portal.de

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