Zwillingsfestivals „Rock am Ring“ und „Rock im Park“ vor Besucherrekord

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Vor einem Besucherrekord stehen die Musikfestivals „Rock am Ring“ im rheinland-pfälzischen Mendig und „Rock im Park“ in Nürnberg.

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„Wir werden auch in Nürnberg ausverkauft sein. Mit zusammen 165.000 Besuchern haben wir dann das beste Ergebnis unserer Festivalgeschichte“, sagte Organisator Marek Lieberberg der WirtschaftsWoche. Rock am Ring, das nach dem erzwungenen Abschied Lieberbergs vom Nürburgring erstmals im 30 Kilometer entfernten Mendig stattfindet, ist bereits seit Ende Februar mit knapp 90 000 Tickets ausverkauft. Wegen der starken Nachfrage hat Lieberberg das Kontingent in Nürnberg von 73 000 auf 75 000 Karten aufgestockt, bisher seien 68 000 Karten verkauft. Die Zwillingsfestivals finden am ersten Juniwochenende statt.

Die zehn größten Musikfestivals nach Umsatz 2014

Der Frankfurter Konzertveranstalter Lieberberg verließ den Nürburgring 2014 nach 29 Jahren, weil er mit den Forderungen der neuen Rennstreckeneigentümer nicht einverstanden war. Die Namensrechte an „Rock am Ring“ darf Lieberberg aber nach einem Beschluss des Oberlandesgerichts Koblenz zunächst weiterhin nutzen.

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Auch wenn er das 30. Jubiläum des Festivals nicht am Traditionsstandort feiern kann, trauert der 68-Jährige dem Nürburgring nicht hinterher: Das neue Gelände auf dem ehemaligen Bundeswehrflugplatz in Mendig sei größer und für ein Festival viel besser geeignet. Der Berliner Kontrahent Deag, der das Ring-Festival von Lieberberg übernommen hat, streitet derweil mit Rennstreckenbetreiber CNG, wer die Vorkosten des Nürburgring-Festivals in Millionenhöhe tragen muss. Aufgrund des schlechten Ticketverkaufs kamen bis Mitte März nur 800 000 Euro in die Kasse. Deag plant daher einen Umzug in die Schalker Fußballarena.

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