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Einstieg von Goldman Sachs Wie Facebook sich um den Börsengang drückt

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Ein weiterer Grund, warum die SEC Facebook nun genauer untersucht, ist die Grenze der 500 Anteilseigner. Denn der Großinvestor Goldman Sachs hat einen Weg gefunden dieses Hindernis zu umschiffen. Die Investmentbank bietet ihren Kunden eine Art Fonds an, über den Anteile an Facebook gekauft werden können. Als Investor taucht jedoch nur das Geldinstitute auf und nicht jeder einzelne Bankkunden. So können viele neue Anteilseigner einsteigen, ohne dass die Grenze von 500 Investoren überschritten wird und das soziale Netzwerk seine Bilanzen offenlegen muss.

Ob die US-Börsenaufsicht diesen Trick erlaubt? Autoren des  Branchenblogs Mashable glauben das nicht. Darüber seien sich auch Facebook und Goldman Sachs im Klaren. „Facebook kauft sich mehr Zeit zum Wachsen“, schreibt Mashable. Mit diesem Coup wolle sich das Unternehmen Zeit für den Börsengang verschaffen. Denn die SEC verlange von Privatunternehmen erst vier Monate nach dem Ende eines Finanzjahres die Offenlegung der Bilanzen.

Somit müsse Facebook frühestens im Mai 2012 mit dem bislang internen Datenmaterial herausrücken. Damit hätte Facebook genug Zeit den Börsengang vorzubereiten und könnte Konkurrenten und mögliche Investoren über die tatsächlichen Unternehmensdaten weiterhin im Dunkeln lassen.

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