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Einzelhandel Wachstumsschub für Edeka

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Die Zahlen dürften auch beim Kölner Erzrivalen Rewe für Aufregung sorgen. Dort läuft das Supermarkt-Geschäft zwar ebenfalls hervorragend, zugleich fahndet Rewe-Chef Alain Caparros derzeit aber fieberhaft nach einem Konzept für die taumelnde Discounttochter Penny.  Der Erfolg bleibt bisher überschaubar, Rund 1000 zusätzliche Konkurrenz-Märkte, wie sie Netto offenbar plant, könnten dem schwächelnden Rewe-Billigheimer erhebliche Probleme bereiten.  Wie sich die abgeschlagene Nummer vier der Branche gegen die Billig-Übermacht zur Wehr setzen will, ist fraglich.

Doch auch für Edeka birgt die Wachstumsstrategie erhebliche Risiken. Neue Netto-Filialen, so heißt es intern, würden nicht nur Konkurrenten Marktanteile abknöpfen, sondern zunehmend auch den eigenen Altsandorten Konkurrenz machen. Die Lage dürfte sich noch zuspitzen: Als einziges großes Handelshaus sind die Hamburger ausschließlich in Deutschland aktiv.

Das Wachstum in Deutschland ist begrenzt

 Doch die Heimat ist schon heute zugepflastert mit Supermärkten, SB-Warenhäusern und Discounter-Filialen. Bei größeren Zukäufen dürfte zudem das Bundeskartellamt murren, und auch die Nachfrage der Konsumenten könnte angesichts der demographischen Entwicklung auf Dauer eher sinken.

„Die Wachstumsmöglichkeiten in Deutschland sind zunehmend begrenzt“, diagnostizierte Mosa denn auch im März bei einem Branchenkongress in Köln. Am Rande der Veranstaltung wurde Mosa konkreter: In den kommenden Jahren werde sich Edeka „das Thema Ausland genau ansehen“.

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