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Ende einer Ära Metro-Chef Cordes zu Abschied gedrängt

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Eine Frau läuft am Dienstag Quelle: dpa

Aktionärsschützer fordern eine rasche Weichenstellung beim Vorstandsvorsitz des Handelskonzerns Metro. „Die Unsicherheit, ob der Vertrag von Eckhard Cordes verlängert wird oder nicht, ist nicht gut für das Unternehmen“, sagte Jella Benner-Heinacher, Geschäftsführerin der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW), am Montag. Aus Aktionärssicht sei eine baldige und klare Entscheidung des Aufsichtsrates wünschenswert, damit die öffentliche Personaldebatte beendet werde. Das „Hickhack“ um die Spitzenpersonalie gehe zu Lasten des Unternehmens-Rufes.

Kein glückliches Händchen

Nach Einschätzung von Benner-Heinacher hat Cordes in seiner bisherigen Amtszeit seit Oktober 2007 nicht alle Erwartungen erfüllt. Der Metro-Chef könne zwar das Spar- und  Effizienzsteigerungsprogramm „Shape“ als einen Erfolg vorweisen. Andere Hoffnungen, wie ein Verkauf der Warenhauskette Kaufhof oder ein Börsengang der Elektronikketten Media Markt und Saturn, hätten sich aber nicht erfüllt. Zwar müsse die Finanzmarktkrise gesehen werden. Aber auch andere Faktoren wie der Machtkampf mit den Gründern von Media Markt spielten beim Bild des Düsseldorfer Konzerns eine Rolle. „Cordes hatte bisher kein besonders glückliches Händchen“, meinte sie.

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