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Energie Stromlücke droht

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Da Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) und sein baden-württembergischer Grünen-Kollege Winfried Kretschmann dies auf ihrem Territorium kaum zulassen werden, käme für die „Kaltreserve“ eigentlich nur ein Meiler infrage: das Kraftwerk Biblis, das dem Essener RWE-Konzern gehört, dessen Chef Jürgen Großmann als einziger Stromboss Klage gegen das Atommoratorium führt. Damit böte sich ein politisches Geschäft an: RWE verzichtet auf den Prozess und bekommt dafür die Chance, mit Biblis noch etwas Geld zu verdienen.

Politisches Geschäft in Sicht

Ein Risiko ginge RWE damit nicht ein. Denn die Kosten für die Vorhaltung des Reaktors übernähmen die Netzbetreiber, die diese den Stromkunden in Rechnung stellen würden. Kassieren für den Strom dürfte RWE – falls das Wetter mitspielt.

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