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Atomausstieg Wie die Energieversorger sparen

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EnBW bekommt Hilfe vom Land

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Nach dem Atomunglück in Japan dieses Jahr schreibt die Energie Baden-Württemberg rote Zahlen. Nach der Katastrophe in Fukushima musste der Energieversorger zwei von vier Atomreaktoren abschalten. Das macht sich in der Bilanz bemerkbar. Deshalb werden EnBW-Mitarbeiter ihre Jobs verlieren und Vorstandschef Hans-Peter Villis bettelte beim Land um 800 Millionen Euro.

Weil sich die Landesregierung querstellte, kündigte Villis seinen Rücktritt an. Das sorgte für Bewegung, die Oberschwäbischen Elektrizitätswerke (OEW) und das Land Baden-Württemberg erklärten sich bereit, Gespräche über die Finanzierung aufzunehmen. Der geplante Einstieg ins Gasgeschäft wird ohne Villis zunächst auf die lange Bank geschoben.

Käufer in Dänemark und Finnland gesucht

Nur Vattenfall hat bisher keine Entlassungen bekannt gegeben. Das schwedische Unternehmen will anderweitig an Geld kommen. So versucht der Energieversorger, seine Kraftwerke in Dänemark sowie sein Finnlandgeschäft abzustoßen. Außerdem will das Unternehmen die Bundesrepublik Deutschland vor ein US-Gericht zerren und wegen des Brechens der vereinbarten Atomlaufzeiten auf etliche Milliarden verklagen.

Förderrückzahlungen in Millionenhöhe
Zunächst steht Vattenfall aber die Klage der EU ins Haus. Nachdem das Unternehmen den Bau eines CO2-freien Kohlekraftwerks unterbrochen hat, drohen Subventionsrückzahlungen in Millionenhöhe. Das 1,5-Milliarden Euro schwere Projekt sollte mit mehreren hundert Millionen Euro gefördert werden.

Bis 2016 sollte das Kraftwerk, bei dem das CO2 aus den Abgasen gespeichert wird, in Betrieb gehen. Da Vattenfall immer noch auf die Verabschiedung eines Gesetzes wartete, das im Bundestag fest hängt, beendete der Konzern das Projekt.

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