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Edelmetall im Haus Wo der Goldschatz sicher aufbewahrt ist

Die Sehnsucht von Anlegern nach Gold wird immer größer. Statistisch besitzt jeder erwachsene Deutsche 117 Gramm Gold. Nicht alles muss in der Bank gelagert werden, um sicher vor Diebstahl zu sein.

Der vergoldete Haushalt
CouchtischBlattgold auf Massivholz – zu schwer zum leichten Diebstahl. Quelle: pressebild
SchrankKlar, der ist vergoldet. Sieht jeder. Kann aber keiner rasch wegtragen Quelle: pressebild
Champagner-KühlerDas Gesicht ist das Zeichen der Serie „Faces“ von Fürstenberg.
FüllfederhalterImmer schön in der Sakkotasche tragen. Die Feder – selbstverständlich aus Gold. Quelle: pressebild
EspressotassenWeißes und goldenes Porzellan, im Küchenschrank sicher verstaut Quelle: pressebild
EierwärmerEinfach neben die Espressotassen räumen. Sieht kein Mensch Quelle: pressebild
CurrywurstEinmal verzehrt, muss eine Wurst mit Blattgold mit niemandem mehr geteilt werden Quelle: pressebild

170.000 Tonnen Gold sind in etwa seit Beginn der Goldschürfung gewonnen worden. Das ergäbe einen Würfel von etwa 20 Meter Kantenlänge – viel ist das nicht. Und doch werden Bankschließfächer knapp. Den zahlreichen Anlegern, die Gold angesichts von mehr als 130.000 Wohnungseinbrüchen jährlich in Deutschland lieber nicht in der Wohnung lassen wollen, bereitet das Sorgen.

Dennoch gibt es Wege, Gold – und sei es hauchdünn – strategisch so zu verteilen, dass es dem Einbrecher nicht sofort einfällt oder schlicht zu schwer ist: Der vergoldete Baumstumpf stellt hohe Anforderungen an die logistischen Fähigkeiten der Diebe. Einen Füllfederhalter wie den Solitaire Rosé Gold Barley von Montblanc lässt der Besitzer am besten in der Sakkotasche, und die mit Blattgold verzierten Espressotassen von Sieger Design kommen einfach in den Geschirrschrank.

In Arbeit
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Wer ganz sicher gehen will, gönnt sich eine mit Blattgold versehene Currywurst oder Praline. Oder er wandelt auf Gold. Die britische Schuhmanufaktur John Lobb bietet in ihren Werkstätten ein ganz besonderes Modell an. Die schwarzen Schuhe sind eine Wertanlage im Schuhschrank und zeugen von Understatement. Die Schnallen sind aus 18-karätigem Gold. Der Fuß des Käufers wird in den Werkstätten des zum französischen Luxuslabel Hermès gehörenden Schuhmachers vermessen. Auf die Sohlen legen die Schuhmacher Schicht für Schicht Blattgold.

Der Träger weiß sein Investment auf festem Boden – und gibt es mit jedem Schritt der Erde ein wenig zurück.

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