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Energiegewinnung Schluss mit Subventionen für Solarstorm

Erstmals ist Sonnenenergie vom Dach genau so billig wie Strom vom Elektrizitätswerk. Wer sich eine Solaranlage zulegt, erzielt subventionierte Traumrenditen – ohne jedes Risiko. Wie lange leisten wir uns noch die Milliardenhilfen für den Sonnenstrom?

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Solarhaus Tübingen: Neuer Wettbewerb durch chinesische Sonnenstrom-Anlagen Quelle: Sunways AG

Manfred Gellink hat viele Feinde. Zumindest in Fotovoltaikforen im Internet. Dort diskutieren Menschen über ihre Solaranlagen. Sie tauschen sich aus über neue Techniken und vergleichen Preise. Aus eigener Erfahrung weiß der Geschäftsführer mehrerer Altenheime in Nordhorn an der holländischen Grenze, dass die Anlagen viel billiger sein könnten, als Hersteller und Handwerker es zugeben wollen. Doch jedes Mal, wenn er das in den Foren schreibt, entfacht er einen Sturm der Entrüstung: Ein „Träumer“ sei er, schlimmer noch: „ein unseriöser Pfennigfuchser“. Es ist paradox: Für ihn, sagt er, „sieht es aus, als ob eine Diskussion über den Preis nicht erwünscht ist“.

Doch die Diskussion wird jetzt geführt – ob erwünscht oder nicht. Denn die neue Solaranlage, die Gellink noch in diesem Herbst bauen will, markiert einen Wendepunkt in der privaten Nutzung von Sonnenenergie in Deutschland. Bisher lagen die Durchschnittspreise der Technik je Kilowatt Leistung (kWp) offiziell bei mehr als 3000 Euro. Nun aber hat der 42-Jährige erstmals seriöse Angebote zu Preisen von nur noch 2500 Euro je Kilowatt.

Netzparität ist erreicht

Grafik 1: Preise Solarstromanlage

Damit ist die magische Grenze erreicht. Denn Studien belegen: Kosten die Solaranlagen zwischen 2400 und 2600 Euro pro Kilowatt, ist der Sonnenstrom aus der privaten Fotovoltaikanlage im Durchschnitt nicht mehr teurer als die Energie aus dem Netz der großen Stromversorger. Politik und Energiewirtschaft haben für diese Schwelle einen eigenen Begriff geschaffen: die Netzparität.

Was kryptisch klingt, ist in Wirklichkeit der Durchbruch der grünen Energieversorgung: Denn ist der Strom vom Dach für die Kunden nicht mehr teurer als der Netzstrom, finanzieren sich ihre Solaranlagen sozusagen von selbst – ganz ohne Subventionen.

Im Oktober will Gellink loslegen: Auf dem Dach eines seiner Seniorenheime soll eine Fotovoltaikanlage montiert werden, aus Dünnschichtmodulen des amerikanischen Herstellers First Solar mit insgesamt 32,4 Kilowatt. Das ist zwar deutlich mehr als derzeit auf den Hausdächern durchschnittlicher Privatkunden installiert wird – ändert aber nichts am Preissturz der Technik.

Denn WirtschaftsWoche-Recherchen belegen, dass inzwischen auch Sonnenkraftwerke mit weniger als zehn Kilowatt Leistung für 2600 Euro pro Kilowatt auf Privathäuser montiert werden. Das belegt eine Umfrage des auf Solartechnik spezialisierten Marktforschungsunternehmens EuPD aus Bonn. Berechnungen der Stiftung Warentest ergaben zudem: Bei 20 Jahren Laufzeit arbeiten Solaranlagen dieser Preisklasse auch ohne Subventionen rentabel. Die Netzparität ist erreicht. Nur sagen will das keiner.

Stattdessen bezeichnet die Branche die Beispiele als Einzelfälle. Frank Asbeck, umtriebiger Chef des Bonner Sonnenstrom-Spezialisten Solarworld, warnt gar vor „Anlagen mit chinesischen Billigprodukten“. Dabei hatte er selbst noch vor wenigen Monaten in einem Gespräch mit der WirtschaftsWoche die Parität ab einem Preis von 2500 Euro je Kilowatt in Aussicht gestellt – spätestens für 2012. Ähnlich zurückhaltend äußern sich auch andere Vertreter der Solarbranche.

Riesengeschäft steht auf dem Spiel

Verständlicherweise. Denn auf dem Spiel steht ein Riesengeschäft. Zumindest für Installateure, Hersteller und Zulieferer: Die Solarsubventionen in Deutschland sind so hoch, dass selbst zu teuer verkaufte Anlagen für die Kunden noch fette Gewinne abwerfen. Damit haben es sich alle gut eingerichtet. Dass die Solarenergie so rasch konkurrenzfähig wird, hatten weder Gegner noch Anhänger erwartet.

Grund für den plötzlichen Durchbruch ist ein heftiger Preisrutsch bei Solarmodulen, der auch durch eine stark sinkende Nachfrage in Spanien ausgelöst wurde. Das überraschte selbst Solarfan Gellink. Noch im April lagen die günstigsten Kostenvoranschläge für seine Anlage bei 2900 Euro pro Kilowatt. Doch dann wurden die Angebote fast im Wochentakt besser. Seine Beobachtung wird von Marktzahlen belegt: Binnen eines Jahres sind die Preise von Solaranlagen um 35 Prozent gesunken.

Solarfan Gellink:

Das wirft Fragen auf. Muss die Bundesregierung jetzt nicht die Stromkunden von den milliardenschweren Einspeisevergütungen für den Sonnenstrom befreien, die das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sie zu zahlen zwingt? Und: Wagt sich die Solarbranche endlich in einen Wettbewerb, in dem allein Preise und Güte der Produkte den Absatz bestimmen – und nicht staatlich garantierte Renditen?

Nun sind Politik und Unternehmen am Zug. Verbraucherschützer wie Holger Krawinkel fordern Bundesumweltminister Sigmar Gabriel bereits auf, die gigantische Solarförderung unter den neuen Voraussetzungen deutlich zu reduzieren. Nach Berechnungen des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) fördern die Stromkunden die Solarwirtschaft zwischen 2000 und 2013 mit mehr als 77 Milliarden Euro.

EEG als "Erfolgsrezept"?

Die Subventionen lassen sich angesichts der Wettbewerbsfähigkeit von Solarstrom zunehmend schwieriger rechtfertigen. Immerhin entspricht die vom RWI berechnete Summe in etwa dem Volumen der neuen Schulden, die der Bund in diesem Jahr aufnimmt. Rein rechnerisch wird jeder Arbeitsplatz in der Fotovoltaikbranche so mit jährlich etwa 177.000 Euro subventioniert. Eine beeindruckende Summe und mehr als doppelt so viel wie im Subventionsgrab Steinkohlebergbau, hat Manuel Frondel, Energieexperte beim RWI, errechnet.

Gerade Sozialdemokrat Gabriel sollte es zu denken geben, dass in den Genuss der üppigen Renditen für die Dachkraftwerke vor allem besser verdienende Eigenheimbesitzer kommen. Die Masse der Stromkunden muss diese nahezu risikolose Luxusverzinsung mit einem Aufschlag auf ihre Stromrechnung finanzieren.

Doch Gabriel kümmert das wenig. Das EEG sei ein „Erfolgsrezept“, das sich andere Länder abschauen, frohlockt der Minister bei jeder Gelegenheit. Seine Parteifreunde stimmen in den Lobgesang ein. Kein Wunder: Einige SPD-Politiker profitieren vom Solarboom.

Geld gut angelegt

Grafik 1: Solarstromsubventionen

Vize-Fraktionschef Ulrich Kelber etwa lässt sich seinen Wahlkampf von Solarworld finanzieren. Das Unternehmen mit Sitz in Kelbers Wahlkreis Bonn spendete seinem Abgeordneten in den vergangenen drei Jahren je 25.000 Euro. Von der US-Firma First Solar, die ihre Dünnschichtmodule in Frankfurt/Oder produziert, kamen noch einmal 15.000 Euro dazu.

Das Geld ist gut angelegt: Kelber und SPD Solarpapst Hermann Scheer – ebenfalls gut verdrahteter Solarlobbyist – verhinderten bei der EEG-Novelle vor einem Jahr die von der Union geforderte Senkung der Vergütungssätze um bis zu 30 Prozent. Die SPD konnte sich mit einer Senkung von nur acht und später neun Prozent durchsetzen. Zufall oder nicht? Kurz darauf erhielt Kelber den „Solarpreis“, vergeben vom Bundesverband Solarwirtschaft (BSW), in dessen Vorstand unter anderem Solarworld-Chef Asbeck sitzt. So schließt sich der Kreis.

Bemerkenswert ist, dass Fotovoltaik inzwischen parteienübergreifend einen guten Ruf genießt. Niemand will sich im Wahlkampf dem Vorwurf aussetzen, er sei gegen erneuerbare Energien. Selbst die FDP ist jetzt pro EEG. Im Wahlprogramm steht klipp und klar: Wenn die FDP an die Regierung kommt, soll das Gesetz erhalten bleiben. Im Entwurf des Wahlprogramms ging es noch darum, das EEG abzuschaffen.

Beitrag zum Klimaschutz

Dabei ist der Beitrag, den der Sonnenstrom zum Klimaschutz leistet, gering: Nicht einmal ein Prozent der Energieversorgung Deutschlands stammt aus Fotovoltaikanlagen. Würde ein Teil der Subvention in die Modernisierung von Kohle- und Atomkraftwerken gesteckt, könnte der Ausstoß von klimaschädlichen Abgasen deutlich stärker sinken.

Angesichts solcher Fakten treibt offenbar auch Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg ein schlechtes Gewissen um. Wie anders ist zu erklären, dass er seit vergangenem Jahr ein RWI-Gutachten unter Verschluss hält, das eine sofortige 30-prozentige Reduzierung der Einspeisevergütung empfiehlt? Die Branche könnte das verkraften, ohne Schaden zu nehmen. Dagegen hätten die Stromkunden dank der Kürzung zwölf Milliarden Euro für andere Ausgaben in der Tasche – ein kleines Konjunkturprogramm.

Grafik 3: Kosten Solarmodule

Auch die Solarunternehmen müssen sich die Frage gefallen lassen, ob die Einspeisevergütung der Fotovoltaik in Deutschland mittlerweile nicht mehr schadet als nützt. Für Frondel ist die Antwort klar. Er ist überzeugt, dass „die wohligen Bedingungen“ die Solarunternehmen geradezu in die Krise getrieben haben, mit den bekannten Folgen: scharfe Umsatz- und Gewinneinbrüche. „Der künstliche Schonraum hat verhindert, dass sich die Unternehmen auf den notwendigen Wettbewerb eingestellt haben“, sagt Frondel.

So gesehen ist die deutsche Solarförderung auch ein Lehrstück dafür, wie Dauersubventionen Fehlentwicklungen hervorrufen können. Zwar glaubt kaum ein Experte, dass die Fotovoltaikindustrie ohne die 2000 eingeführte Anschubfinanzierung auf die Beine gekommen wäre. 2008 beschäftigten die Unternehmen der Branche rund 48.000 Menschen und erwirtschaftete 9,5 Milliarden Euro.

Doch die großzügigen Förderparagrafen des EEG waren von Anfang an umstritten. Völlig zu Recht. Sie erzeugten über Jahre einen künstlichen Nachfrageüberhang, der die Unternehmen in die komfortable Lage brachte, ihre Module vom Band weg an den Meistbietenden zu verkaufen. Damit waren sie so beschäftigt, dass ihnen keine Zeit blieb, ein schlagkräftiges Marketing oder einen internationalen Vertrieb aufzubauen.

Mit bestehender Technik bequem Geld verdienen

Schlimmer noch: Die Unternehmen konzentrierten sich auf die Erweiterung ihrer Kapazitäten, statt in preiswertere Produktionsprozesse oder die Entwicklung leistungsfähigerer Module zu investieren. Schließlich ließ sich auch mit bestehender Technik bequem Geld verdienen. Das rächt sich jetzt. Bei den fortschrittlichen und billigen Dünnschichtmodulen zum Beispiel, deren Marktanteil an der weltweiten Solarzellenproduktion bis 2012 von 17 auf rund 30 Prozent hochschnellen wird, spielen deutsche Anbieter kaum ein Rolle.

Billige Module aus China

Grafik 4: Fotovoltaikmärkte

Die Solarförderung hat ausgerechnet das vergleichsweise sonnenarme Deutschland zum wichtigsten Fotovoltaikmarkt der Welt gemacht. Und das viele Geld hat die Konkurrenz erst stark gemacht. Es animierte chinesische Hersteller, die bis dato keinen nennenswerten Heimatmarkt hatten, groß in das Geschäft einzusteigen. Heute überschwemmen sie mit ihren billigen Modulen den deutschen Markt und setzen die hiesigen Produzenten unter Druck.

Wobei ihre Ware keinesfalls minderwertig ist – im Gegenteil: Eine Studie der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) kommt zu dem Schluss, „dass wenigstens einige der chinesischen Unternehmen einen klaren Vorsprung bei Innovationen und Produktionskosten zu haben scheinen“. Tests des Fachmagazins „Photon“ bestätigen das.

RWI-Energieökonom Frondel rät der hiesigen Solarbranche deshalb, endlich ihre Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern. Doch die Industrie ruft lieber nach dem Staat: So forderte Solarworld-Chef Asbeck kürzlich Schutzzölle, um den deutschen Markt gegen die asiatische Konkurrenz abzuschotten. Frondel kontert: Der Ausleseprozess sei überfällig. „Die Unternehmen dürfen nicht länger auf die schützende Hand des Staates vertrauen.“

Doch die Herausforderung ist gewaltig. Die Internationalisierung bringe „radikale Einschnitte“ mit sich, sagt Dieter Manz, Chef des Fotovoltaikzulieferers Manz. Rund 44 Prozent billiger produzieren chinesische Anbieter, haben die LBBW-Experten berechnet: von der Siliziumgewinnung bis zum fertigen Modul.

Grafik 5: Grüne Konjunkturprogramme

Da können die Deutschen nicht mithalten. Das belegt auch der gerade vorgestellte Wachstumsindex der Beratungsgesellschaft PRTM Management Consultants: Deutsche Fotovoltaikhersteller wie Q-Cells, Phoenix Solar und Solon, die noch jüngst zu den Stars der Industrie gehörten, sind kräftig zurückgefallen. Die Aufsteiger kommen aus den USA und China. Einen „schleichenden Abstieg“ der Deutschen sehen die PRTM-Experten in den Ergebnissen.

Die Schuld daran trägt nicht einmal der drastische Nachfrageeinbruch, den viele Hersteller in diesem Jahr zu beklagen haben. Deutsche Solarhersteller werden erst dann wieder Erfolg haben, wenn sie es schaffen, effizienter zu wirtschaften, sagen Experten unisono. Doch auf diesem Weg werden viele auf der Strecke bleiben, glaubt Jürgen Habichler, Chef des Fonds Cleantech Invest. Er schätzt, dass 20 bis 30 Prozent der Unternehmen vom Markt verschwinden.

Zu einem öffentlichen Ärgernis wird die ganze Entwicklung, weil Strom von deutschen Dächern ohne die überzogene Einspeisevergütung längst viel billiger sein könnte. Die garantierten Renditen verleiteten die Hersteller dazu, über Jahre lieber Extragewinne zu kassieren, als hart an der Konkurrenzfähigkeit zum Kohle- und Atomstrom zu arbeiten.

Mit Chinesen ist zum ersten Mal Wettbewerb entstanden

Mit der Überproduktion und der aggressiven Verkaufspolitik der Chinesen ist zum ersten Mal echter Wettbewerb entstanden. Der hat die Sonnenenergie nicht nur wettbewerbsfähig gemacht. Er wird auch dazu führen, dass selbst produzierter Solarstrom noch deutlich billiger wird.

Wie weit die Preise für Solaranlagen noch sinken können, zeigt der US-Markt. Dort kosten die besonders häufig verwendeten monokristallinen Solarzellen nur noch 2,55 Euro je Kilowatt Leistung, in Deutschland sind es 2,91 Euro. Noch.

Die Entwicklung macht den Kauf von Solaranlagen noch lohnender. Eine Investition von 15.000 oder 20.000 Euro bringt in 20 Jahren nahezu risikolos fünf bis acht Prozent Rendite im Jahr. „Davon träumen Kapitalanleger in der Finanzkrise“, sagt Jörg Sahr von der Zeitschrift Finanztest.

Wie lukrativ diese Sonnen-Bank ist, belegt der Vergleich mit ähnlich risikoarmen 30-Jahres-Bundesanleihen: Damit sind etwa vier Prozent drin. Und solange die Preise der Dachkraftwerke schneller fallen, als die Vergütung sinkt, steigen die Renditen weiter – und die Nachfrage nach neuen Anlagen nimmt zu.

Dennoch: Deutschland wird nach einer Prognose der Schweizer Bank Sarasin schon 2011 seine führende Stellung bei Neuinstallationen an die USA verlieren. Auch sonnenreiche Länder wie China und Indien bauen massenhaft Anlagen. Die grünen Konjunkturpakete in vielen Industrieländern werden die Nachfrage zusätzlich beflügeln, so die Erwartung der Basler Experten. Bis 2012 sagen sie eine jährliche durchschnittliche Wachstumsrate von 37 Prozent voraus. Diese Aussichten lösen ein Umdenken bei etablierten Stromkonzernen aus: „Die Sonne und ihre enorme Kraft werden eine entscheidende Rolle für die Energieversorgung der Zukunft spielen“, glaubt der Chef des größten deutschen Energiekonzerns E.On, Wulf Bernotat. Solche Worte aus dem Munde eines Kohle- und Atomstromproduzenten wären vor Kurzem noch undenkbar gewesen.

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