Kostensenkung Siemens plant Plattformstrategie für Windkraft

Exklusiv

Siemens plant, die Wettbewerbsfähigkeit der Windenergie-Sparte zu steigern und setzt dabei auf eine Plattformstrategie.

Siemens-Windkraftanlagen Quelle: Siemens AG

„Wir müssen nicht nur führend bei der Qualität, sondern auch bei den Kosten sein“, sagte Felix Ferlemann, Chef der Windenergie-Sparte, der WirtschaftsWoche. Dabei wolle Siemens die Herstellung analog zur Automobilindustrie auf gemeinsame Plattformen, Komponentensysteme, Produktionsprozessen sowie auf einen höheren Grad der Standardisierung der Windanlagen ausrichten, um die Kosten zu senken, so Ferlemann.

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Trotz des Preisverfalls durch Überkapazitäten und wachsende Konkurrenz aus Fernost glaubt Ferlemann nicht, dass die deutschen Windanlagenhersteller wie die Solarzellenproduzenten von chinesischen Herstellern überrollt werden. „Die Solarbranche lässt sich so nicht mit der Windbranche vergleichen“, so der Siemens-Manage. Im Windenergiegeschäft seien die Markteintrittsbarrieren erheblich höher.

„Bisher haben die chinesischen Hersteller hier noch keine Infrastruktur aufgebaut, um etwa die Transportkosten zu senken.“ Zudem fehlten chinesischen Herstellern die Referenzen und die erforderlichen Typenzertifizierungen für Windenergieanlagen in Europa.

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