Kraftwerkstochter E.On schließt Uniper-Verkauf ab

Der finnische Versorger Fortum hat Uniper von E.On übernommen. Quelle: REUTERS

Mit dem Verkauf der Kraftwerkstochter Uniper an den finnischen Versorger Fortum hat Energiekonzern E.On einen Zwischenschritt auf dem Weg zum vollständigen Umbau gemacht.

Der Energiekonzern E.On ist nicht mehr an seiner früheren Kraftwerkstochter Uniper beteiligt. Der Verkauf der Beteiligung von knapp 46,7 Prozent an den finnischen Versorger Fortum sei abgeschlossen, teilte E.On am Dienstag mit. Eon hat mit dem Deal rund 3,8 Milliarden Euro eingenommen.

„Mit dem Verkauf unserer verbliebenen Uniper-Anteile an Fortum geht ein Stück Eon-Geschichte zu Ende“, sagte Vorstandschef Johannes Teyssen laut Mitteilung. Der Energieriese hat sich damit nahezu vollständig von der Stromerzeugung aus Kohle, Gas und Erdöl getrennt. Eon hatte Uniper 2016 abgespalten und an die Börse gebracht.

Der Verkauf von Uniper ist ein Zwischenschritt auf dem Weg zum vollständigen Umbau von E.On. Der Konzern will sich künftig ganz auf die Energienetze und das Endkundengeschäft konzentrieren. Dazu hat Teyssen einen umfangreichen Deal mit dem bisherigen Konkurrenten RWE vereinbart. E.On kauft die RWE-Netztochter Innogy und reicht deren und die eigene Ökostromproduktion dann an RWE weiter. Außerdem wird RWE an E.On beteiligt.

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