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Netzausbau Netzbetreiber Amprion warnt vor unsicherem Stromnetz

Exklusiv

Der Dortmunder Stromnetzbetreiber Amprion warnt vor einem instabilen Stromnetz, wenn das letzte Kernkraftwerk 2022 abgeschaltet wird.

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Firmenschild von Amprion Quelle: dpa

„Wir werden wohl eher 2026 mit der Beseitigung der Engpässe im Stromnetz fertig sein“, sagte Amprion-Chef Klaus Kleinekorte der WirtschaftsWoche. Er rechne deshalb mit einer „Übergangsphase von drei bis vier Jahren, in der wir mit Hilfe von Provisorien die Stabilität des Stromnetzes sichern müssen“. Kritische Situationen halte er für zunehmend möglich.

Grund für den verzögerten Netzausbau sind auch die Pläne der Bundesregierung, bei Gleichstrom-Hochspannungsleitungen den Erdkabeln Vorrang einzuräumen. „Wir halten Erdkabel für eine gute Alternative, um Gleichstrom über längere Strecken zu übertragen“, sagte Kleinekorte der WirtschaftsWoche, „die Verkabelung ist aber aufwändiger als eine Freileitung“. Dies werde sich „auch auf die Bauzeit auswirken“.

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