Öl- und Gaskonzern Wintershall und Equinor planen Pipeline für CO2-Transport in der Nordsee

Die rund 900 Kilometer lange Pipeline soll noch vor 2032 in Betrieb genommen werden. Das transportierte CO2 soll dann vor der norwegischen Küste gespeichert werden.

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Wintershall und Equinor wollen Lizenzen für die Offshore-Speicherung von CO2 beantragen. Quelle: Reuters

Die Öl- und Gaskonzerne Wintershall Dea und Equinor planen ein gemeinsames Projekt zum Transport und zur Speicherung von Kohlendioxid in der Nordsee. Eine rund 900 Kilometer lange Pipeline, die noch vor 2032 in Betrieb genommen werden soll, soll CO2 aus Norddeutschland zu den Speicherstätten vor der norwegischen Küste transportieren, wie die beiden Unternehmen am Dienstag mitteilten.

Die Pipeline soll eine Transportkapazität von jährlich 20 bis 40 Millionen Tonnen CO2 haben, was etwa 20 Prozent der gesamten deutschen Industrieemissionen pro Jahr entspricht. Der Transport und die unterirdische Lagerung könnten bereits früher starten - dann würde das CO2 bis zur Fertigstellung der Pipeline per Schiff transportiert werden. Wintershall und Equinor wollen zudem Lizenzen für die Offshore-Speicherung von CO2 beantragen, um 15 bis 20 Millionen Tonnen pro Jahr in der Nordsee zu speichern.

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