Q-Cells-Pleite Gläubiger bekommen mindestens 25 Prozent

Die Gläubiger der Pleite gegangenen Solarfirma Q-Cells haben erste Hinweise darauf bekommen, was sie von ihren Forderungen zurückbekommen könnten. Der Teil liegt mit mindestens 25 Prozent höher als üblich.

Detail einer Solaranlage von Q-Cells in Bitterfeld-Wolfen. Quelle: dpa

Die Gläubiger der einst börsennotierten Solarfirma Q-Cells werden nach Einschätzung des Insolvenzverwalters Henning Schorisch mindestens 25 Prozent ihrer Forderungen erfüllt bekommen. Dies teilte ein Sprecher am Freitag mit.

Die Quote sei damit weit höher als die üblichen drei bis fünf Prozent in deutschen Insolvenzverfahren. Die Gesamthöhe der Forderungen liege bei mehr als einer Milliarde Euro. Am Vortag hatte in Bitterfeld-Wolfen die abschließende Gläubigerversammlung stattgefunden.

Nach der Pleite im Jahr 2012 hatte der koreanische Hanwha-Konzern die Produktion und Entwicklung von Solarzellen übernommen. Die neue Firma arbeitet unter dem Namen Hanwha Q-Cells. Die Produktion wurde inzwischen ins Ausland verlegt, Forschung und

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