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Spritpreise Die Tricks der Öl-Multis

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Mineralölverband: Grünen-Studie kommt zu falschen Ergebnissen

Die größten Ölreserven der Welt
Eine Frau trocknet Wäsche auf einer Erdöl-Pipeline Quelle: ASSOCIATED PRESS
Libyen Quelle: REUTERS
Logo von Rosneft Quelle: ITAR-TASS
Ölraffinerie in den Vereinigten Arabischen Emiraten Quelle: AP
Ktar Quelle: REUTERS
Kuwait Quelle: REUTERS
Irak Quelle: REUTERS

Die deutsche Mineralölwirtschaft weist die Vorwürfe zurück. Beim Branchenverband MWV heißt es, die von den Grünen in Auftrag gegebene Studie ignoriere die Marktrealität und käme zu völlig falschen Ergebnissen. „Nur die gestiegenen Beschaffungskosten wurden an den Kunden weitergegeben und kein Cent mehr“, so Klaus Picard, Hauptgeschäftsführer des MWV. Die Schwankungen der Spritpreise begründete der Verband mit einem sehr intensiven und funktionierenden Wettbewerb unter den Anbietern.

Dennoch rücken die hohen Kraftstoffpreise zunehmend auf die politische Agenda. Am heutigen Freitag soll im Bundesrat eine Initiative aus Thüringen debattiert werden. Die Landespolitiker fordern eine Preiserhöhungsbremse. Nach Angaben der Bild-Zeitung wollen Fachpolitiker der Bundestagsfraktionen von CDU/CSU und FDP ein Konzept erarbeiten, um überhöhte Preissprünge künftig zu unterbinden. Die Grünen – die Partei, die einst im Wahlkampf einen Spritpreis von fünf Euro forderte – verlangte Mitte der Woche mehr Möglichkeiten für das Bundeskartellamt in die Preisbildung einzugreifen und so den Verbraucher zu entlasten.

Für Osterreisende kommt dies alles wohl zu spät. Sie werden sich wohl oder über wie erwartet in Blechlawinen über die Autobahnen wälzen – und Rekordpreise an den Tankstellen zahlen.

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