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Wechsel in den Aufsichtsrat Russischer Erdölförderer Rosneft stellt Dominique Strauss-Kahn ein

Er war IWF-Chef und Präsidentschaftskandidat der französischen Sozialisten, bevor er in New York über eine Sex-Affäre stürzte. Jetzt wechselt Strauss-Kahn in den Aufsichtsrat einer Rosneft-Tochter in Russland.

Diese Männer stürzten über ihre Affären
International Monetary Fund (IMF) Managing Director Dominique Strauss-Kahn Quelle: dpa
U.S. Forces in Afghanistan General David Petraeus shakes hands with author Paula Broadwell in this ISAF handout photo Quelle: REUTERS
Das Handout des US-Verteidigungsministeriums zeigt US-General John Allen bei einem Gespräch am 09.02.2012 in Kabul (Afghanistan). Quelle: dpa
F-22 Raptor fighter jet Quelle: REUTERS
Secret ServiceIm April flogen 13 Secret-Service-Beschäftigte auf, die in einen Skandal mit Prostituierten in Kolumbien verwickelt waren. Sie waren als Vorauskommando für einen Besuch Obamas beim Südamerikagipfel in Cartagena und hatten nach einer feuchtfröhlichen Kneipentour Frauen mit aufs Zimmer genommen. Das fiel auf, als ein Agent einer Prostituierten die Bezahlung verweigerte und sich in der Hotellobby mit ihr stritt. Acht der Beschäftigten mussten seither ihren Hut nehmen. Drei wurden vom Vorwurf schwerwiegenden Fehlverhaltens entlastet, und mindestens zwei kämpfen noch um ihren Job. Der Vorfall veranlasste Secret-Service-Direktor Mark Sullivan, einen neuen Verhaltenskodex zu erlassen. Dieser verbietet Beschäftigten ausdrücklich den Alkoholgenuss ab zehn Stunden vor Schichtbeginn und untersagt es, Ausländer mit aufs Hotelzimmer zu nehmen. Quelle: REUTERS
Congressman Anthony Weiner Quelle: REUTERS
Boeing Vice Chairman Harry Stonecipher Quelle: REUTERS

Gut zwei Jahre nach seinem Rücktritt als IWF-Chef wegen einer Sexaffäre wechselt Dominique Strauss-Kahn in den Aufsichtsrat einer Rosneft -Tochter in Russland. Wie aus einer Mitteilung an Aufsichtsbehörden hervorgeht, bekommt der 64-Jährige einen Sitz bei der Russian Regional Development Bank. Das Institut ist eine Tochter der staatlichen Rosneft, die gemessen an der Produktion der größte Ölkonzern der Welt ist.

Strauss-Kahn trat im Jahr 2011 von der Spitze des Internationalen Währungsfonds (IWF) zurück, nachdem er wegen mutmaßlicher sexueller Belästigung eines Zimmermädchens in New York festgenommen worden war. Der Finanzexperte erklärte, der Sex mit ihr sei einvernehmlich gewesen. Sie einigten sich letztlich vor einem Zivilgericht. Der frühere IWF-Chef trat in letzter Zeit wieder häufiger in der Öffentlichkeit auf und gab mehrere Interviews.

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