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Energieversorger E.On schließt Verlagerung ins Ausland nicht mehr aus

Der in die Krise geratene Energieversorger E.On mit Sitz in Düsseldorf schließt eine Verlagerung der Zentrale ins Ausland nicht mehr aus.

Das erfuhr die WirtschaftsWoche von Managern und Arbeitnehmervertretern des Konzerns. Dem Plan diene die Gründung einer europäischen SE-Aktiengesellschaft, die 2012 bis 2013 juristisch abgeschlossen sein soll, sagten E.On-Manager.

Danach wird intern erwogen, die Zentrale von E.On ins europäische Ausland zu verlagern, um Steuern zu sparen. Auch werde damit der Einfluss der deutschen Gewerkschaften beschnitten, kritisieren Arbeitnehmervertreter bei E.On.

Hans Prüfer, Vorsitzender des Konzernbetriebsrates von E.On und Aufsichtsratsmitglied, sagte: "Der Vorstandsvorsitzende Teyssen bestätigt gegenüber dem Konzernbetriebsrat lediglich, dass es auch in Zukunft eine Gesellschaft von E.On in Deutschland geben werde, mehr nicht." Eine Zusicherung, dass künftig auch die Entscheidungszentrale und der Sitz des Vorstandes in Deutschland verblieben, gebe der Vorstand gegenüber den Betriebsräten nicht mehr, so Prüfer.

Offiziell gibt es zu den Verlagerungsplänen keinen Kommentar von E.On.

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