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EY-Studie Chinas Firmen bremsen ihre Expansion in Europa

Chinesische Unternehmen haben im ersten Halbjahr 2019 deutlich weniger für Firmenkäufe und -beteiligungen in Europa ausgegeben als noch im Vorjahreszeitraum.

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Die chinesischen Investitionen in Europa sind deutlich zurückgegangen. Quelle: dpa

Stuttgart, München Im ersten Halbjahr haben Unternehmen aus der Volksrepublik nur noch 2,4 Milliarden Dollar für Firmenkäufe und -beteiligungen in Europa ausgegeben, ein Rückgang von mehr als 80 Prozent im Vergleich zur ersten Jahreshälfte 2018, wie die Unternehmensberatung EY in der neuen Ausgabe ihrer halbjährlichen Studie zu chinesischen Investitionen errechnet hat. Zwar gab es noch 81 Übernahmen und Beteiligungen, doch handelte es sich dabei zum Großteil um kleine Deals.

In Deutschland gab es demnach überhaupt keine einzige größere Übernahme mehr, chinesische Firmen investierten laut EY-Studie gerade einmal 505 Millionen Dollar in der Bundesrepublik. Zum Vergleich: 2018 waren es insgesamt noch über 10 Milliarden gewesen.

Als eine Hauptursache sehen die China-Fachleute der Unternehmensberatung die Schwächephase der chinesischen Wirtschaft, die maßgeblich durch den Handelskonflikt mit den USA befördert wird. Bisheriges Rekordjahr war 2016, damals hatten chinesische Firmen über 85 Milliarden Dollar für Übernahmen in Europa ausgegeben.

Mehr: Indirekte Effekte des Handelskriegs zwischen China und den USA belasten die europäische Wirtschaft nach einer neuen Studie offenbar in Milliardenhöhe.

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