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Finanzinvestor Lone Star Die "Mission: Impossible" des Bankensammlers

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Die Sanierungsarbeit dürfte die Blaupause für das Vorgehen bei der DHB sein. Die schreibt nämlich auch zwei Jahre nach der Rettung durch den Einlagensicherungsfonds rote Zahlen. Wie bei der AHBR erhielt der Investor auch hier das Institut "mehr oder weniger geschenkt", berichtet ein Investmentbanker. Jetzt verkauft Lone Star Stück für Stück die Kreditbestände und hofft auf Gewinne. "Das ist ein reines Abwicklungsportfolio", heißt es in der Branche. Zumindest wird den Amerikanern unisono Professionalität bescheinigt, selbst bei den drei Banken. "Die machen mit ihren Investments keine unerfüllbaren Vorgaben", meint ein Beteiligter.

Wie man aber wieder aus den Investments rauskommen will, ist offen. 2009 wurde der Markt für einen Verkauf der Corealcredit sondiert - ohne Erfolg. Über die Verschmelzung mit der DHB wird immer wieder spekuliert, doch in Finanzkreisen gilt dies bestenfalls als mittelfristige Option.

Noch verfahrener ist die Situation bei der IKB - und das nicht nur wegen der Verluste. Zwar steht außer Frage, dass das Institut nach wie vor über starke Kundenbeziehungen im Mittelstand verfügt. Doch dort wachsen die Vorbehalte. "Die IKB hat ein Funding-Problem, das weiß jeder Mittelständler", sagt ein Analyst. Branchenkenner monieren zudem, dass es den Düsseldorfern an einem internationalen Netzwerk fehlt, um die Kunden ins Ausland zu begleiten. Und Konkurrenten wie HSBC Trinkaus sind bestenfalls an Teilen interessiert.

Bleibt die Hoffnung, dass sich die Wirtschaft in Deutschland so erholt, dass ausländische Häuser auf den Mittelstand oder Immobilien spekulieren - und IKB oder Corealcredit plötzlich attraktiv finden. Ausstiegsszenarien sehen für gewöhnlich anders aus.

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    Beharrliches Schweigen

    Bei den Texanern schweigt man derweil auf Nachfragen beharrlich. "Lone Star ist erfolgreich", hieß es in einem gestern kurzfristig dann doch noch verschickten Statement. Der Umbau der Corealcredit sei dafür ein Beispiel, mit der Restrukturierung der IKB sei man zufrieden. Zahlen oder Details - Fehlanzeige.

    Doch auch das passt zu Deutschlandchef von Köller. Denn der aus pommerschem Adel stammende Banker gibt sich öffentlich nicht nur ehrgeizig - sondern in aller Regel auch zugeknöpft.

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