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Finanzinvestoren Die Firmenjäger sind zurück

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Forderung nach Rentenreform

Michael Phillips vom internationalen Private-Equity-Haus Apax Partners fordert mehr kapitalgedeckte Vorsorge sowohl auf betrieblicher als auch auf öffentlicher Ebene, denn echtes Sparen vergrößere den Kapitalstock einer Volkswirtschaft. Dazu trage die momentan größtenteils aus laufendem Einkommen der arbeitenden Generation finanzierte Alterssicherung nicht bei.

Das stimmt. Doch Phillips hat natürlich nicht allein das Wohl der gegenwärtigen und künftigen deutschen Rentner im Auge. Das Alterskapital soll in Pensionsfonds nach angelsächsischem Vorbild fließen und von den Fondsmanagern in Private-Equity-Beteiligungen gesteckt werden. Auch das deutsche Steuer- und Insolvenzrecht müsste nach Ansicht der Branche generalüberholt werden.

Mehr Geld zum Einkaufen

Erst dann würden sich Holdings, welche die aufgekauften deutschen Unternehmen verwalten, wieder in der Bundesrepublik ansiedeln. Bisher nutzen sie lieber die investorenfreundlichen Gesetze des Ministaats Luxemburg.

Weiteren Auftrieb erhält das Selbstbewusstsein der Super-Return-Teilnehmer von einer heute veröffentlichten Private-Equity-Studie des Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmens PricewaterhouseCoopers. Danach hat knapp die Hälfte der 200 von PwC befragten internationalen Kapitalbeteiligungsgesellschaften im vergangenen Jahr mehr investiert als 2009.

Der Aufwärtstrend dürfte anhalten. Laut PwC planen sieben von zehn befragten Gesellschaften, ihre Neuinvestitionen im Jahr 2011 zu erhöhen. Unter den deutschen Befragten treffe das sogar auf 80 Prozent zu.

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