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Förderbanken KfW-Kredite: Antworten auf Leserfragen

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Frage 2: Vermeidung von Strafzinsen?

zum KfW Gründerkredit habe ich folgende Frage:

Ein Bekannter hat Ende November 2006 für eine Unternehmensgründung einen KfW Gründerkredit über 12.000 Euro genehmigt bekommen.

Da die Fremdfinanzierung nun reduziert werden sollte, wurde der Kredit kürzlich vorzeitig komplett getilgt. Seit Genehmigung des Kredites wurden (vergünstigte) Zinsen i.H.v. 4 Prozent gezahlt; nun macht die KfW über die Sparkasse als Kreditvermittler im Zuge der vorzeitigen Kompletttilgung rückwirkend Zinsen ab 2006 geltend; so dass für 2006/2007 nachträglich weitere 6 Prozent (in Summe also 10 Prozent), für 2008 und 2009 dann geringere prozentuale Aufschläge gefordert werden; insgesamt somit Strafzinsen von über 1200 Euro.

In allen Medienbereichen wird über Stützkredite und Bürgschaften der Bundesregierung berichtet; letztlich ist die KfW auch hiervon betroffen. Großunternehmen werden ebenfalls gestützt.

Kleine Unternehmen - wie im hier geschilderten Falle eine kleine Einzelunternehmung - müssen hingegen zahlen, selbst wenn der KfW vorzeitig liquide Mittel rückgeführt werden.

Dass sich Banken refinanzieren und vertragliche Konditionen erfüllen müssen ist selbstverständlich. Jedoch würde mich interessieren, ob Möglichkeiten bestehen, die Strafzinsen aufgrund der vorzeitigen Rückzahlung zu mindern oder zu vermeiden - das operative Geschäft ist bereits unter den Erwartungen und von negativem Erfolg geprägt.

Herzlichen Dank für Ihre kurze Erklärung.

Mit freundlichen Grüßen

Oliver Conrad

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