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Führungswechsel Mehdorn beerbt Hunold als Chef von Air Berlin

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Joachim Hunold Quelle: dapd

Für die Turbulenzen machte Deutschlands zweitgrößte Airline nach der Lufthansa den hohen Ölpreis, die neue Luftverkehrssteuer und die Unruhen in Nordafrika verantwortlich. Der operative Verlust weitete sich im zweiten Quartal auf 32 (minus 28) Millionen Euro aus.

Der Niedergang des einstigen Hoffnungsträgers ist ein Warnsignal für die ganze Branche und ihre Kunden. Die Zeit ist gekommen, Abschied zu nehmen vom billigen Fliegen. Die Ära, in der die Billig-Airlines die Flugreise mit Spottpreisen zum Volkssport machten, ist endgültig vorbei.

Mit dem Fliegen lässt sich kaum noch Geld verdienen

Offensichtlich lässt sich mit dem Fliegen kaum noch Geld verdienen, das muss nicht nur Air Berlin feststellen. Auch Erzrivale Lufthansa hat sich im ersten Halbjahr operativ so gerade eben in die Gewinnzone retten können, nur drei Millionen Euro stehen unter der Position operatives Ergebnis.

Die Weltluftfahrt-Organisation IATA geht davon aus, dass alle Airlines in diesem Jahr zusammen nur noch vier Milliarden Dollar an Gewinn einfliegen werden. Die Deutsche Bank verdient vor Steuern in einem Halbjahr mehr Geld. Dabei wächst die Zahl der Passagiere jährlich um etwa fünf Prozent.

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    Die Renditeschwäche der Branche ist chronisch. Sie hat sich im Wettstreit um Marktanteile in einen ruinösen Preiskampf begeben, ausgelöst vor allem durch die Billigflieger. Gleichzeitig verhindern hohe Personalkosten, steigende Gebühren und explodierende Ölpreise, dass die Kosten im Gleichschritt mit den Preisen sinken können.

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