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Führungswechsel Mehdorn beerbt Hunold als Chef von Air Berlin

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Also müssen die Preise wieder hoch. Durch die Hintertür geschieht das bereits. Immer häufiger werden Zusatzgebühren für jede erdenkliche Zusatzleistung jenseits der reinen Beförderung von Punkt A nach Punkt B fällig.

Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Den Klassiker Gepäckgebühren hat mittlerweile fast jede Airline im Programm. Eine weitere Einnahmequelle ist die Sitzplatzwahl. Die US-Airline JetBlue, an der Lufthansa beteiligt ist, hat nach Berechnungen der Beratungsfirma IdeaWorks im vergangenen Jahr allein über den Verkauf von mehr Beinfreiheit, etwa mit Sitzen auf Höhe der Notausgänge, 60 Millionen Euro zusätzlich eingenommen.

Der Verkauf von Sitzen weiter vorn in der Kabine, wo die Luft besser ist und der Passagier das Flugzeug nach der Landung schneller verlassen kann, hat auch den Umsatz von US Airways beflügelt. Auf 21 bis 28 Millionen Euro beziffern die Experten von IdeaWorks hier die Zusatzeinnahmen. Auch für Essen an Bord wird immer häufiger Geld verlangt.

Erfunden haben das die Billig-Airlines in den 90er-Jahren. Für sie sind die Zusatzeinnahmen längst zu einer tragenden Umsatzsäule geworden. Mittlerweile entdecken auch immer mehr Premium-Anbieter in ihrer Gewinn-Not den Charme des Modells. Experten wie Jay Sorensen von IdeaWorks rechnen damit, dass das Geschäft mit den Zusatzgebühren in den kommenden Monaten erst so richtig losgehen werde, nett verpackt unter dem harmlosen Begriff "Fliegen à la carte".

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