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Gefahr der Wirtschaftsspionage Sicherheitslücke Blackberry

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Unter allen Umständen will die französische Regierung verhindern, dass die für ihre Schlupflöcher berüchtigte Microsoft-Software auch bei Handys und anderen mobilen Geräten die Oberhand gewinnt. „Blackberry ist im Moment die sicherste Lösung für alle Geschäftsleute“, sagt Jean-Louis Gergorin, Leiter Strategische Koordination bei EADS. Ob in London oder anderswo – Geheimdienste fänden immer Wege, Inhalte abzufangen, heißt es hinter vorgehaltener Hand. Wichtiger sei, dass Konkurrenten keinen Zugriff auf die Mails bekommen. Und das sei sichergestellt. 

EADS will RIM verschlossene Türen öffnen. Noch in diesem Jahr könnte ein gemeinsam entwickelter Hochsicherheits-Blackberry die Marktreife erlangen. Das neue Gerät, das zuerst in einer internen Version für EADS erprobt wird, soll später an Regierungsstellen überall in Europa verkauft werden. 

Die Zeit drängt. Handy-Weltmarktführer Nokia greift die Ängste der Blackberry-Kunden auf und startet gerade den Verkauf einer eigenen mobilen E-Mail-Lösung, die ohne Umweg ins Ausland auskommt. Die neuen Nokia Business Center, die den mobilen E-Mail-Verkehr beim Kunden steuern, werden fester Bestandteil in deren IT-Infrastruktur. „Die Unternehmen behalten so die vollständige Kontrolle über ihre Daten“, sagt Nokia-Manager Carsten Michel. Der Handy-Konzern drückt sein Produkt mit Kampfpreisen in den Markt. Der neue E-Mail-Server kostet in der Standardversion gerade mal 1800 Euro – so viel wie drei neue Business-Handys.

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