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General Motors Magna punktet im Bieterkampf um Opel

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GM-Direktoriumschef Edward Whitacre macht dennoch Hoffnung auf ein Einigung. Er sagte, er sei zuversichtlich, bald eine Lösung zu finden.Allerdings könne er keinen Zeitpunkt nennen. Die Verhandlungen gingen weiter und falls nötig werde ein Sondertreffen des GM-Direktoriums zu Opel einberufen, erklärte er.

Am Vortag waren in Berlin erneut Vertreter von Bund und Ländern mit Spitzenmanagern des Opel-Mutterkonzerns zusammengekommen. GM hatte danach erklärt, bei den Gesprächen seien Fortschritte erzielt worden. „GM hat die Hoffnung, die Analyse bald abzuschließen und der Opel Treuhandgesellschaft eine Empfehlung machen zu können“.

Staatssekretär sieht Chancen auf baldige Entscheidung

Im Rennen ist neben Magna noch der Finanzinvestor RHJ. General Motors hat in den vergangenen Wochen deutlich gemacht, dass der Konzern einen Verkauf an Ripplewood-Ableger RHJ vorziehen würde.

Der hessische Finanzstaatssekretär Thomas Schäfer sieht Chancen für eine baldige Grundsatzentscheidung. „Ich glaube, dass es gute Chancen gibt, bis Freitag noch vorhandene Knackpunkte zu lösen, so dass man weiß, was man unterschreibt“, sagte Schäfer. Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Jürgen Rüttgers drohte unterdessen indirekt mit dem Entzug von Staatshilfen für Opel. „GM muss wissen: Der Einstieg von Magna war die Grundlage für die Bürgschaftszusagen“, sagte der CDU-Politiker der „Rheinischen Post“.

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