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General Motors Vorerst keine Schließung von Opel-Werken geplant, Saab vor der Insolvenz

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Der zu General Motors gehörende schwedische Autobauer Saab steht derweil vor dem Aus. Wie Medien in Stockholm übereinstimmend berichteten, will der Aufsichtsrat noch am heutigen Donnerstag auf einer außerordentlichen Sitzung einen Insolvenzantrag beschließen. Die Produktion mit insgesamt 4.500 Beschäftigten solle unter einem Insolvenzverwalter vorerst weiterlaufen.

Wirtschaftsministerin Maud Olofsson bestätigte im Rundfunk die ablehnende Haltung der schwedischen Regierung zu Hilfen für den akut angeschlagenen Mutterkonzern General Motors (GM) . Ähnlich wie in Deutschland im Fall Opel hatte das US-Unternehmen auch in Schweden um staatliche Hilfe gebeten, ohne konkrete Konzepte für die Zukunft der Tochter vorzulegen. Saab steht seit 2008 zum Verkauf.

Eine langfristige Fortsetzung der Autoproduktion am Saab-Standort Trollhättan bei Göteborg sehen schwedische Beobachter übereinstimmend als unwahrscheinlich an. Olofsson sagte, sie könne sich „sehr gut“ eine andere industrielle Produktion wie etwa für Windkraftanlagen vorstellen. Vom endgültigen Aus für Schwedens zweitgrößten Autohersteller nach Volvo wären unter Einschluss von Zulieferern bis zu 30.000 Arbeitsplätzen betroffen.

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