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Genfer Autosalon Getrübte Freude bei den Autoherstellern

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Mit Carsharing jüngere Kunden gewinnen

Besonders in den Industrieländern werden nach Ansicht von Experten viele Menschen gar kein eigenes Auto mehr haben - es wird geleast, geteilt und gemietet. Bei BMW wird eine eigene Gesellschaft bei Firmen einsteigen, die innovative Produkte wie Vermietmodelle wie das Carsharing anbietet. In München läuft bereits ein Pilotprojekt zur Kurzzeitmiete von Autos.

Daimler ist in dieses Geschäftsfeld 2008 eingestiegen. Das Projekt „Car2Go“ wurde zunächst in kleineren Städten wie Ulm getestet. Mittlerweile haben sich die Stuttgarter Europcar als Partner geholt und starten im März das Projekt in Hamburg - und damit erstmals in einer Millionenstadt. Der Druck, dass mit solchen Konzepten sofort Geld verdient werden muss, ist angesichts wieder sprudelnder Gewinne nicht mehr ganz so groß.

Der Smart sei Daimler vor allem wegen der Elektromobilität wichtig, sagt Mercedes-Vertriebschef Joachim Schmidt. Auch BMW-Chef Norbert Reithofer betont die große strategische Bedeutung dieses Themas. Natürlich wolle BMW mit den Modellen i3 und i8 auch einmal Geld verdienen: „Aber wir würden es auch entwickeln, wenn dies zunächst nicht der Fall wäre.“ Irgendwann wird es aber an der Zeit sein, dass auch die Kleinen erwachsen werden.

Der Smart, der bereits Höhen und Tiefen durchlebt hat, hatte dem Mutterkonzern in den vergangenen Monaten mit massiven Absatzeinbrüchen Sorgen gemacht und läuft auch jetzt schleppend. Das soll sich mit den neuen Modellen, die gemeinsam mit dem Partner Renault gebaut werden sollen, ändern. Sie sollen ab 2013 auf den Markt kommen. Die Erwartungen bei Daimler-Chef Dieter Zetsche sind groß: „Wir werden erheblich mehr Fahrzeuge verkaufen und die Rentabilität deutlich verbessern können gegenüber der heutigen Situation.“

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