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Großbritannien Top-Manager mit kräftigem Gehaltssprung

Großbritanniens Top-Manager haben 2017 im Schnitt 5,7 Millionen Pfund verdient. Ihre Gehaltssteigerung übertraf die der Arbeiter bei Weitem.

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Der Sprung in der Vergütung der Top-Manager geht wohl auch auf die Zuwächse am Aktienmarkt zurück. Quelle: dpa

London Die Chefs der 100 größten börsennotierten Konzerne in Großbritannien haben einer Umfrage zufolge vergangenes Jahr im Durchschnitt fast ein Viertel mehr verdient. Der Zuwachs von 23 Prozent auf im Schnitt 5,7 Millionen Pfund (rund 6,4 Millionen Euro) Jahresgehalt übertraf damit bei weitem die allgemeine Gehaltserhöhung britischer Arbeiter von 2,5 Prozent.

Allerdings hätten die Bosse der im Börsenindex FTSE 100 notierten Firmen im Jahr zuvor einen Rückgang von rund 17 Prozent verbucht, teilte das Institut für Personal und Entwicklung CIPD am Mittwoch mit.

Der Sprung in der Vergütung der Top-Manager geht dem Institut zufolge wohl auch auf die Zuwächse am Aktienmarkt zurück. Zudem verzerre ein massiver Gehaltssprung der beiden am höchsten bezahlten Firmenchefs auf der Insel das Bild. Ohne die beiden Spitzenverdiener habe der Zuwachs der britischen Bosse im Schnitt nur noch bei rund sechs Prozent gelegen, erläuterte das Institut.

Jeff Fairburn, der der zweitgrößten britischen Baufirma Persimmon vorsteht, und Simon Peckham, Chef vom Sanierungsspezialisten Melrose Industries, kamen durch langfristige Bonuspläne demnach auf ein Jahresgehalt von 47,1 beziehungsweise 42,8 Millionen Pfund.

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