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Hängepartie Die Chronik des Opel-Pokers

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1. Juni: 101 Jahre nach der Firmengründung meldet der einst größte Automobilkonzern der Welt, GM, Insolvenz an.

2. Juni: Opel erhält die erste Finanzspritze vom Staat.

8. Juli: BAIC legt ein neues Angebot vor.

12. Juli: Auch RHJI bessert nach.

16. Juli: Nach den Länderchefs spricht sich auch Bundeskanzlerin Merkel für den Einstieg Magnas und der russischen Sberbank bei Opel aus.

20. Juli: Die Frist läuft ab, bis zu der die Interessenten ihre offiziellen Angebote bei GM einreichen konnten; es bieten RHJI, BAIC und Magna.

23. Juli: BAIC scheidet aus dem Bieterverfahren aus.

Magna ist Favorit - oder nicht?

4. August: GM-Verhandlungsführer John Smith dämpft die Hoffnung auf schnelle Lösungen.

9. August: RHJI hat nach Angaben seines Chefs Leonhard Fischer bereits einen unterschriftsreifen Vertrag mit General Motors ausgehandelt.

13. August: Auch Magna einigt sich mit GM auf einen unterschriftsreifen Vertrag.

22. August: GM vertagt die Opel-Entscheidung.

25. August: GM betont bei einem Treffen mit Bund und Ländern, unverändert auf einen Verkauf seiner Tochter Opel zu setzen.

2. September: RHJI bessert sein Übernahmeangebot nach. 3. September: Laut einem Zeitungsbericht will GM Opel doch behalten und selbst sanieren. Die Nachricht, die in den folgenden Tagen auch zahlreiche weitere Zeitungen bringen, löst bei Politikern und Arbeitnehmervertretern heftige Reaktionen aus.

9./10. September: Der GM-Verwaltungsrat hat offenbar über die Zukunft von Opel entschieden, will die Entscheidung aber erst nach Unterrichtung der Bundesregierung und des deutschen Tochterunternehmens öffentlich bekanntgeben.

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