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Air Berlin Machning schmettert Wöhrl-Angebot ab

Der Nürnberger Unternehmer Wöhrl hatte der insolventen Air Berlin ein Angebot der Komplett-Übernahme gemacht. Der Bund spricht sich nun gegen ein solches Angebot aus - man bräuchte jetzt mehrere Partner.

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„Das Modell Air Berlin als eine eigenständige Airline ist ja gescheitert“, so der Wirtschaftsstaatssekretär. Quelle: dpa

Berlin Der Bund hält nichts von einer Komplett-Übernahme der insolventen Fluggesellschaft Air Berlin durch den Nürnberger Unternehmer Hans Rudolf Wöhrl. „Das Modell Air Berlin als eine eigenständige Airline ist ja gescheitert“, sagte Wirtschaftsstaatssekretär Matthias Machnig am Samstag dem Inforadio des RBB. Man müsse „nüchtern zur Kenntnis nehmen, dass man jetzt mehrere Partner braucht“. Es werde auch keinen Zuschlag alleine an die Lufthansa geben, mit der Air Berlin bereits verhandelt. „Das wäre kartellrechtlich und wettbewerbsrechtlich gar nicht möglich.“

Ziel sei, möglichst alle Angestellten so in eine neue Beschäftigung zu überführen, dass die tarifvertraglichen Grundlagen weiter gelten, sagte Machnig. „Wir haben den Verantwortlichen bei Air Berlin und bei anderen Airlines unsere Erwartungen sehr deutlich formuliert, und ich glaube auch, dass ist verstanden worden“, sagte Machnig. Nach eigenen Angaben ist der Bund an den Verhandlungen nicht beteiligt und steuert sie auch nicht.

Ryanair-Chef Michael O'Leary, der eine Bevorzugung der Lufthansa beklagt, sei dafür bekannt, „PR-mäßig“ unterwegs zu sein, sagte Machnig weiter. Wenn er wirklich Interesse habe, solle er sich melden: „Ich bin gerne zu Gesprächen bereit.“

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