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Airline Lufthansa-Konzern baut Touristik-Angebot an Drehkreuzen aus

Eurowings und Lufthansa fliegen künftig von Frankfurt und München neue Ziele in den USA an. Ursprünglich wollte der Konzern Eurowings von seinen beiden deutschen Drehkreuzen fernhalten.

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Phoenix und Anchorage sollen von Frankfurt aus angeflogen werden. In München kommen Seattle, Detroit und Bangalore hinzu. Quelle: dpa

Frankfurt Der Lufthansa-Konzern baut sein touristisches Langstreckenangebot an den Drehkreuzen München und Frankfurt aus. Unter der Marke Eurowings sollen im Sommer 2020 von Frankfurt aus die US-Ziele Phoenix in Arizona und Anchorage in Alaska angeflogen werden, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte.

Von München hebt die Touristikmarke des Kranich-Konzerns neu nach Las Vegas und Orlando ab. In München kommen als neue Ziele der Stamm-Marke Lufthansa die Städte Seattle, Detroit und das indische Bangalore hinzu.

Ursprünglich wollte der Konzern die Marke Eurowings von seinen beiden deutschen Drehkreuzen fernhalten, änderte die Strategie aber bereits zum Sommer 2018 in München und zum anstehenden Winterflugplan 2019/2020 auch in Frankfurt. Die Verlagerung von Düsseldorf und Köln/Bonn setzt auch den klassischen Ferienflieger Condor unter Druck.

Die Eurowings-Langstreckenflieger werden von der deutsch-türkischen Gesellschaft Sun Express geflogen, deren Kosten deutlich unter denen der Lufthansa liegen. An der Verteilung der Jets auf die Standorte München, Frankfurt und Düsseldorf ändere sich nichts, erklärte ein Konzernsprecher. Lufthansa hat die Vermarktung und Organisation der Eurowings-Langstrecke wieder an sich gezogen.

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