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Aldi senkt Preise Discounter drehen weiter an der Preisschraube

Die Konkurrenz schläft nicht: Der Discounter Aldi heizt den Preiswettbewerb im deutschen Lebensmittelhandel weiter an. Am Samstag senkte das Unternehmen die Preise für verschiedene Frühstücksprodukte.

So kaufen Sie clever im Supermarkt ein
Flexibel seinAnstatt strikt nach dem Einkaufszettel zu gehen, sollte man sich von den Angeboten leiten lassen. Wenn sich ein Schnäppchen ergibt, kann man ruhig zugreifen und auch mal seine ursprünglichen Ideen verwerfen. Quelle: dpa
Nicht ohne Zettel losgehenTrotzdem empfiehlt es sich, nicht ohne Einkaufszettel in den Supermarkt gehen, schließlich dient er als Richtlinie. Wer sich nicht im Klaren darüber ist, was er braucht, kauft im Zweifel zu viel. Das geht aufs Portemonnaie. Quelle: dpa
Sich nicht verführen lassenAuch wenn man eher zum Schnäppchen greifen sollte, heißt das nicht, dass wahllos alle Angebote wahrgenommen werden sollten. Das sprengt schnell das Budget. Jeder sollte nur das kaufen, was wirklich gebraucht wird. Quelle: dpa
Sich über die Preise im Klaren seinUm ein gutes Angebot zu erkennen, muss man immer die Preise der Lebensmittel im Hinterkopf haben, die man täglich einkauft. Gibt es sie dann mal zum Aktionspreis, sollte man seinen Einkauf ruhig aufstocken. Quelle: dapd
Auf Vorrat kaufenIst der geliebte Aufschnitt oder das Brot reduziert, dann gilt es, auf Vorrat zu kaufen und die Lebensmittel einzufrieren. Um so mehr sollte man bei reduzierten, haltbareren Lebensmitteln zugreifen – wie beispielsweise Nudeln und Reis. Quelle: dpa
Ohne Hunger einkaufenWer hungrig ist, wird bei dem ganzen Lebensmittelangebot im Supermarkt schnell schwach – und kauft mehr ein, als beabsichtigt. Hungerleidende sollten vor dem Supermarktbesuch also lieber eine Kleinigkeit essen. Quelle: dapd
Seine Vorräte kennenDie teuersten Lebensmittel sind die, die weggeschmissen werden. Vor einem neuen Einkauf, sollten die verzehrt werden, die kurz vorm Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums stehen.  Außerdem sollte man vor jedem Einkauf seine Vorräte genau kennen, damit man von keiner Ware zu viel einkauft. Quelle: dpa

Deutschlands größter Discounter Aldi heizt den Wettbewerb im deutschen Lebensmittelhandel weiter an. Der Marktführer senkte am Samstag die Preise für verschiedene Frühstücksprodukte wie Cerealien, Müsli und Joghurt um bis zu 10 Cent. Aldi gebe damit erzielte Ersparnisse an die Kunden weiter, betonte das Unternehmen. Der Konkurrent Norma zog prompt nach: Die Nürnberger teilten mit, unter anderem für verschiedene Müslisorten und Müsliriegel ab sofort ebenfalls 10 Cent weniger zu verlangen.

Die Preissenkungen von Aldi dürften Auswirkungen auf den gesamten Einzelhandel haben. Denn viele Anbieter orientieren sich im Preiseinstiegsbereich am Discount-Marktführer. Erst vor einer Woche hatte Aldi die Preise für Eier, Instant-Kaffee und Instant-Tee gesenkt. Mehrere Ketten zogen daraufhin unverzüglich nach. Auch Norma erklärte am Samstag, man gebe Einkaufsvorteile an die Kunden weiter.

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Für Aldi ist es zurzeit wichtig, Preissignale zu setzen. Denn immer häufiger sieht sich der Marktführer durch Wettbewerber herausgefordert. So unterbieten Rivalen wie Lidl oder Rewe immer wieder mit Sonderangeboten die Aldi-Dauerpreise und kratzen damit am Billig-Image des Unternehmens. Die Supermarktkette Real startete vor einigen Monaten sogar eine Billig-Eigenmarke, die erklärtermaßen Aldi, Lidl und Co. preislich nicht nur Paroli bieten, sondern sie sogar unterbieten soll. Dabei muss der Kunde allerdings auch Abstriche bei der Qualität hinnehmen.

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