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Aldi Süd eröffnet Bistro Mittagspause beim Discounter

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Online-Fitness und Markt-Modernisierung

Nach Joop hat Aldi nun für dieses Jahr Daniel Aminati mit seinem Online-Fitnessprogramm „Mach dich krass“ gewonnen. Anfang Mai können Kunden neben Sportartikeln und -bekleidung auch einen Zugang für das Fitnessportal im Netz kaufen.

Diese Zusatzangebote sind nur ein Teil der Strategie. Der andere: moderne, helle Märkte. Sowohl im Norden als auch im Süden modernisiert Aldi dafür seine Filialen oder hat sie bereits umgebaut. Dort überwiegen nun warme Holztöne und Tageslicht. Statt Paletten stehen Regale in den Gängen, dazu kommen Extras wie Kaffeeautomaten und Kundentoiletten – alles, um aus dem Einkaufen ein Erlebnis zu machen.

Mit einem modernen Design will Aldi auch in seinem Bistro punkten: Parkett, Tische und Stühle in Grau, dazu türkise Kissen und das Metall ehemaliger Schiffscontainer. Die Marketing-Chefin schwärmt von „Vintage“ und einer „Wohlfühlatmosphäre“. Die Einrichtung soll besonders eine jüngere Zielgruppe ansprechen. Dazu passt auch der Standort direkt am Kölner Mediapark, wo viele Unternehmen junge Mitarbeiter beschäftigen und die Hochschule Fresenius ihren Sitz hat.

Wie Aldi mit neuem Filial-Design den Umsatz steigern will
Die Vorführ-Filiale bietet viel Tageslicht, breitere Gänge, viel Holz. Obst und Gemüse werden präsentiert wie an einem Marktstand. Quelle: obs
Lars Linscheid, Geschäftsführer der ALDI SÜD Regionalgesellschaft Ebersberg und Jeannette Thull, Geschäftsführerin Zentraleinkauf, bei der Vorstellung der Filiale der Zukunft in München-Unterhaching. Quelle: obs
Journalisten filmen am 11.05.2016 in Unterhaching (Bayern) die neu gestaltete Aldi-Filiale. Vor allem die Präsentation von Obst und Gemüse soll ansprechender werden. Quelle: dpa
Doch die Pappfigur von "Frau Weber", die um Aldi-Nachwuchs wirbt, gehört weiter zum Inventar des Discounters. Quelle: dpa
Wenn nicht Aldi drauf stünde, könnte man fast glauben, in einem Supermarkt von Rewe oder Edeka zu sein. Quelle: dpa
Das Sortiment, hier die Wurst- und Fleischwaren, bleibt im Wesentlichen das selbe. Quelle: dpa
Die größte Veränderung betrifft die Präsentation des Obstes und Gemüses, die an einen Wochenmarkt-Stand erinnern soll. Quelle: dpa

Wie viel eine moderne Optik ausmachen kann, weiß die Aldi-Schwester im Norden. Dort wachsen die Umsätze in den neu gestalteten Märkten bisher zweistellig. Und auch wenn es beim Aldi-Süd-Bistro nicht primär um den Gewinn geht, ist Sandra-Sibylle Schoofs überzeugt: „Verlust werden wir hier sicher nicht machen.“

Zwei Wochen soll sich das Bistro-Team nun erst einmal einspielen, dann will Aldi ein erstes Fazit ziehen. Läuft alles wie geplant, geht es in drei Monate in die nächste Stadt. Der neue Standort: bisher noch ein Geheimnis.

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