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Aufarbeitung der VorgängeKeime in Wurst: Kontrollbehörde legt Wilke-Bericht vor

Der Landkreis Waldeck-Frankenberg hat die Vorgänge um die mit Keimen verunreinigte Wurst des Herstellers Wilke in einem Bericht aufgearbeitet. Weitere Infos folgen kommende Woche. 25.10.2019 - 12:29 Uhr

In der Wurst von Wilke waren Listerien-Keime nachgewiesen worden, die bei geschwächtem Immunsystem lebensgefährlich sein können.

Foto: dpa

Zu den mit Keimen verunreinigten Wurst des Herstellers Wilke hat die Kontrollbehörde eine Aufarbeitung der Vorgänge vorgelegt. Der Bericht des zuständigen Landkreises Waldeck-Frankenberg sei eingegangen, sagte eine Sprecherin des hessischen Verbraucherschutzministeriums am Freitag. Man werde diesen nun lesen und darüber in der kommenden Woche informieren. Der Bericht soll unter anderem klären, ob beim Krisenmanagement um die Keimfunde in der Wurst Fehler gemacht wurden.

In der Wurst von Wilke waren Listerien-Keime nachgewiesen worden, die bei geschwächtem Immunsystem lebensgefährlich sein können. Drei Todes- und 37 Krankheitsfälle werden mit Waren des hessischen Unternehmens in Verbindung gebracht. Die Staatsanwaltschaft Kassel ermittelt wegen fahrlässiger Tötung gegen den Geschäftsführer. Die Verbraucherorganisation Foodwatch wirft den Behörden unter anderem zu spätes Eingreifen vor.

Was vor der Schließung der Firma passierte, soll der Bericht zeigen. „Wir haben auf über 40 Seiten mit Anlagen nicht nur den Fragenkatalog des Ministeriums detailliert beantwortet, sondern insgesamt die Vorgänge und Fakten rund um die Firma Wilke zusammengestellt“, sagte Reinhard Kubat (SPD), Landrat des Kreises Waldeck-Frankenberg, am Freitag. Er wies Kritik an der Arbeit des Kreises zurück.

Die Aufarbeitung zeige, dass seine Mitarbeiter nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt hätten, um weiteren Schaden abzuwenden. Man sei gegen ein Unternehmen vorgegangen, das sich nicht wie vorgeschrieben verhalten und versucht habe, die Behörden mit beachtlicher Energie zu hintergehen.

dpa
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