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Babynahrung Kalorienbomben für Kleinkinder

Die Verbraucherorganisation Foodwatch hat sich den Hipp-Kindertee vorgeknöpft. Trotz des Etiketts "gesund, bekömmlich, bio" ist der Tee eine Zuckerbombe. Auch andere Produkte machen die Zwerge eher dick als groß und stark.

Im Kindergarten «Spielhaus» in Frankfurt (Oder) hat ein Baby sichtlich Spaß beim Mittagessen Quelle: dpa
Aktuell hat die Verbraucherorganisation Foodwatch den Instant-Früchtetee für Kleinkinder von Hipp kritisiert. Obwohl das Unternehmen sich in der Werbung damit rühme, besonders gesunde und kindgerechte Lebensmittel herzustellen, seien die Tees für Kleinkinder völlig ungeeignet. Empfohlen für Kinder ab dem 12. Monat, enthält der Tee laut Foodwatch pro Tasse (200 Milliliter) umgerechnet rund zweieinhalb Stück Würfelzucker. Trotzdem stelle Hipp in seinem Ratgeber „Was und wie viel sollten Babys und Kleinkinder trinken“ den Tee auf eine Stufe mit Mineralwasser. Quelle: Screenshot
Eine Mutter kocht am Dienstag (03.04.2012) an einem Herd in Leipzig Mittagessen und hält dabei ein Kleinkind auf dem Arm. Quelle: dpa
Alete-Babynahrung Quelle: AP
Bebivita ist eine günstige Zweitmarke von Hipp. Und auch hier spart das Unternehmen nicht am Zucker. Die Bebivita Zwischenmahlzeit "Frucht & Joghurt Pfirsich-Maracuja" deckt mit einer Portion rund 89 Prozent des Tagesbedarfs an Zucker. Quelle: Screenshot
Einen Sechserpack "FruchtZwerge" prüft ein Mitarbeiter an einer der Produktionslinien im Danone-Werk Quelle: ZB
Reife Erdbeeren Quelle: dpa
Ganz in Ordnung sei der Holle Bio-Babykeks Dinkel. Eine Portion deckt weniger als 20 Prozent des täglichen Zuckerbedarfs eines Kleinkindes. Sonst waren kaum klassische Bio-Lebensmittelhersteller vertreten: Baby- und Kleinkindnahrung scheint nicht zu deren Standardsortiment zu gehören. Quelle: Screenshot
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