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Bahn-Beschwerde Schweiz wartet nach Rastatt-Ausfall auf Reaktion

Der Ausfall auf der Bahnlinie bei Rastatt hat gravierende Auswirkungen auf die Schweizer Wirtschaft. Auf die Forderungen der Schweizer Bundespräsidentin Doris Leuthard kam aus Berlin jedoch bislang keine Antwort.

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Die Bundespräsidentin und Verkehrsministerin der Schweiz fordert Maßnahmen, damit die Unterbrechung einer Bahnlinie nicht so gravierend ausfällt. Quelle: AP

Bern Die Schweizer Regierung wartet nach ihrem Beschwerdebrief wegen der Unterbrechung der wichtigen Bahnlinie bei Rastatt auf eine Antwort aus Berlin. Bis Mittwochmorgen habe es keine Reaktion gegeben, wie das Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.

Die Schweizer Bundespräsidentin und Verkehrsministerin Doris Leuthard hatte Ende vergangener Woche an Verkehrsminister Alexander Dobrindt geschrieben. Sie wies in dem nicht veröffentlichten Schreiben „auf die gravierenden Auswirkungen für den Güterverkehr und die Schweizer Wirtschaft“, wie das Departement mitteilte. Leuthard habe darin zusätzliche Maßnahmen gefordert, „damit der Schienengüterverkehr zwischen Deutschland und der Schweiz und nach Italien trotz der schwierigen Situation bewältigt werden kann“. Nötig seien genügend Umleitungstrassen in ausreichender Qualität.

Am 12. August war in einem Tunnel unter den Gleisen zwischen Karlsruhe und Basel Wasser und Erdreich eingedrungen. Die Schienen sackten ab, der Verkehr wurde unterbrochen. Die Strecke soll erst am 7. Oktober wieder befahrbar sein.

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