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Bahntechnikkonzern Alstom verkauft Teile von Produktion in Hennigsdorf an spanische CAF

Die EU-Kommission hat Alstom bei der Bombardier-Übernahme auferlegt einige Aktivitäten aufzugeben. Der Konzern gibt auch ein Werk in Frankreich an CAF ab.

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Alstom hatte die milliardenschwere Bombardier-Übernahme Ende Januar abgeschlossen. Quelle: Reuters

Der französische Bahntechnikkonzern Alstom verkauft nach der Übernahme der Bombardier-Zugsparte Teile der Produktion im Werk Hennigsdorf bei Berlin an das spanische Bahnunternehmen CAF. Betroffen sei die Produktion von Zügen des Typs Talent 3, teilte Alstom am Mittwoch in Paris mit.

Die EU-Kommission habe die Aufgabe einiger Aktivitäten zur Auflage der Fusion von Alstom mit dem kanadischen Bahnriesen Bombardier gemacht, begründete Alstom den Schritt. An CAF abgegeben wird auch die Produktion der Coradia-Polyvalent-Züge sowie das Werk in Reichshoffen im Elsass.

CAF kündigte neben Investitionen in Frankreich auch verstärkte Aktivitäten auf dem deutschen Markt an. Die geplante Übernahme unterliege dem Abschluss von Sozialvereinbarungen, Beratungen mit Arbeitnehmervertretungen und behördlichen Genehmigungen. Der Abschluss der Übernahme werden zwischen April und September 2022 erwartet.

Alstom hatte die milliardenschwere Bombardier-Übernahme Ende Januar abgeschlossen und will damit dem chinesischen Weltmarktführer CRRC die Stirn bieten. Vor rund zwei Jahren war eine zunächst geplante Fusion zwischen Alstom und der Zugsparte von Siemens am Widerstand der EU-Wettbewerbshüter gescheitert.

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